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Drei Länder führen bei grünem Umbau

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24.03.2012

Energiewende Drei Länder führen bei grünem Umbau

Baden-Württemberg, Mecklenburg-Vorpommern und Bayern besonders innovativ.

Düsseldorf – Baden-Württemberg, Mecklenburg-Vorpommern und Bayern treiben die Energiewende am erfolgreichsten voran. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Marktforschungsinstituts trend:research exklusiv für die „WirtschaftsWoche“.

Dabei liegen – mit Baden-Württemberg (58 von 100 möglichen Punkte) auf dem ersten und Bayern (55 Punkte) auf dem dritten Platz – ausgerechnet zwei Länder im Ranking vorn, die lange auf Kernenergie gesetzt haben und auch heute noch den meisten Atomstrom in Deutschland produzieren. Dennoch haben sie bereits die größten Fortschritte beim grünen Umbau erzielt. Nur Mecklenburg-Vorpommern kann sich mit 57 Punkten auf Rang zwei schieben.

Zwar setzt der Bund wesentliche Rahmenbedingungen für die Energiewende. Tatsächlich aber sind es die Fortschritte auf Länderebene, so das Urteil der Fachleute von trend:research aus Bremen, die am Ende über das Gelingen des Projektes entscheiden.

Daher haben die Energieexperten elf Schlüsselgrößen analysiert: dazu gehören der Zuwachs an Ökostrom, die Fortschritte beim Stromnetzausbau, die Energieeffizienz sowie der Aufbau eines modernen, CO2-armen fossilen Kraftwerksparks, die die erneuerbaren Energien ergänzt. Laut Untersuchung liegen Schwaben und Badener beim Netzausbau im Plan, führen bei der Wärmedämmung von Gebäuden und setzen Energie höchst effizient ein. Mecklenburger und Vorpommern wiederum treiben die Ökostromerzeugung am intensivsten voran und haben von allen Flächenstaaten die modernsten Kraftwerke.

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