Nachrichten und Schlagzeilen aus aller Welt - Wirtschaft - newsburger.de

Drachme plus Euro?

© dapd

23.02.2012

Griechenland Drachme plus Euro?

Mittelstands-Präsident Ohoven will Doppelwährung für Griechenland.

Berlin – Mittelstandspräsident Mario Ohoven fordert eine vorübergehende Doppelwährung für Griechenland. Derzeit solle das Land gleichzeitig sparen und wachsen, die Löhne sollten sinken, aber die Steuereinnahmen steigen. „Das passt nicht zusammen“, sagte der Präsident des Bundesverbands mittelständische Wirtschaft der Nachrichtenagentur dapd. Die Doppelwährung könne hier helfen.

Das Konzept sieht vor, parallel zum Euro die Drachme als gesetzliches Zahlungsmittel einzuführen und Verträge zwischen Griechen, wie Renten, Mieten und Löhne, auf sie umzustellen. Ins Ausland zielende Verträge blieben in Euro, ebenso Konten oder Schulden, wenn sie beim Finanzministerium angemeldet würden.

Zunächst solle der Wechselkurs für zwei Monate auf eins zu eins fixiert werden, später dürfe die neue Drachme um maximal zwei Prozent pro Monat abwerten, erklärte Ohoven. So lasse sich die wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit langsam und kontrolliert wieder herstellen, ohne den Schock einer plötzlichen drastischen Abwertung.

Weitere interessante Artikel

Unterstützen durch teilen: Sie können unsere Arbeit ganz einfach unterstützen indem Sie diesen Artikel auf einer der folgenden Social Media Plattformen teilen. Jeder geteilte Artikel hilft uns. Dankeschön!
Google+ Xing

© dapd / newsburger.de

URL zum Artikel: newsburger.de/drachme-plus-euro-41703.html

Weitere Nachrichten

Parlament Griechenland

© Gerard McGovern / CC BY 2.0

Wirtschaftsweiser Athen muss Akzeptanz für Reformen schaffen

Der Chef der Wirtschaftsweisen, Christoph M. Schmidt, hat die griechische Regierung aufgefordert, endlich zu den nötigen Reformen zu stehen, um die ...

Clemens Fuest 2012 ZEW

© Institut der deutschen Wirtschaft Köln / CC BY 2.0

Agenda 2010 Wirtschaftsweisen-Chef warnt SPD vor Aufweichung

Deutsche Top-Ökonomen haben die SPD davor gewarnt, die Reformagenda 2010 aufzuweichen. "Die Politik sollte sich auch im Wahlkampfmodus erst einmal fragen, ...

Frankfurt IG Metall

© Epizentrum / CC BY 3.0

IG Metall NRW Arbeitsplätze bei Opel in Bochum nicht gefährdet

Die IG Metall in NRW bereitet sich auf den Verkauf von Opel an den französischen Automobilkonzern PSA vor. "Wir müssen intern bewerten, ob der Deal mit PSA ...

Weitere Schlagzeilen