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Bus von Borussia Dortmund

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16.08.2017

Staatsanwaltschaft Ermittlungen zu BVB-Attentat kurz vor Abschluss

Sergej W. soll die Tat nach wie vor abstreiten.

Dortmund – Die Staatsanwaltschaft Dortmund wird die Ermittlungen zum Attentat auf den Mannschaftsbus von Borussia Dortmund noch im August abschließen. Die Ermittler hätten keinen Zweifel mehr, dass die Beweislage ausreicht, um eine Anklage gegen den mutmaßlichen Attentäter Sergej W. zu erheben, schreibt die „Welt“ in ihrer Donnerstagausgabe.

„Im Falle einer Anklageerhebung wegen eines versuchten Tötungsdelikts wäre das Landgericht-Schwurgericht-Dortmund für die Durchführung der Hauptverhandlung zuständig“, erklärte Oberstaatsanwalt Carsten Dombert der „Welt“. 67 Ordner an Akten liegen Dombert zu dem Fall vor, die Ermittler bundesweit zusammengetragen haben.

In den vergangenen Wochen konnten weitere Beweise gesammelt werden, die den Hauptverdächtigen belasten sollen. „Es wurde insbesondere ermittelt, wie und woher möglicherweise die Sprengmittel gekommen sind, die beim Attentat verwendet wurden“, teilte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Dortmund der „Welt“ mit. In diese Richtung seien akribische Untersuchungen angestellt worden – auch im Ausland.

Sergej W. soll die Tat nach wie vor abstreiten. Der 28 Jahre alte Deutschrusse sitzt derzeit in Untersuchungshaft, da weiterhin ein dringender Tatverdacht bestehe. „Eine detaillierte Einlassung des Beschuldigten zum Tatvorwurf liegt bisher nicht vor“, teilte Dombert mit. Der Verdächtige habe sich in Verhören schweigsam gehalten, heißt es aus Ermittlerkreisen.

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