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Unwort des Jahres 2011

© dapd

17.01.2012

"Döner-Morde" Unwort des Jahres 2011

Opfer in höchstem Maße diskriminiert.

Darmstadt – “Döner-Morde” ist das Unwort des Jahres 2011. Die Jury der sprachkritischen Aktion hat es unter mehreren hundert Vorschlägen ausgewählt, wie Jury-Sprecherin Nina Janich am Dienstag in Darmstadt mitteilte. Mit dem Wort werden ganze Bevölkerungsgruppen ausgegrenzt und die Opfer selbst in höchstem Maße diskriminiert, indem sie aufgrund ihrer Herkunft auf ein Imbissgericht reduziert werden, hieß es zur Begründung.

Janich machte auch das Börsen-Unwort 2011 bekannt: Es ist “Euro-Gipfel”. Diese Entscheidung wurde gemeinsam mit der Börse Düsseldorf getroffen.

Janich trat zum ersten Mal als Jury-Sprecherin auf, nachdem der langjährige Jury-Sprecher Horst-Dieter Schlosser im vergangenen Jahr auf eigenen Wunsch ausgeschieden war.

Das Unwort des Jahres wird seit 1991 gekürt. Als “Unwörter” gelten dabei laut Satzung der Aktion “Wörter und Formulierungen aus der öffentlichen Sprache, die sachlich grob unangemessen sind und möglicherweise sogar die Menschenwürde verletzen”.

Im Dezember war bereits “Stresstest” von der Gesellschaft für Deutsche Sprache (GfdS) als Wort des Jahres 2011 bestimmt worden.

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© dapd, dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

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