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Donald Trump 2016

© whitehouse.gov / gemeinfrei

17.04.2017

Dominanzanspruch der Trump-Regierung Enwicklungsexperte fordert Fairness statt „America first“

„Die USA verhalten sich als Blockademacht und verlieren als Gestaltungsmacht.“

Berlin – Vor Politblockaden und zunehmenden Konflikten warnt angesichts der Orientierung des US-Präsidenten Donald Trump auf „America first“ der Entwicklungsexperte und Duisburger Politikprofessor Dirk Messner.

„Die USA verhalten sich als Blockademacht und verlieren als Gestaltungsmacht“, sagte der Direktor des Deutschen Instituts für Entwicklungspolitik in einem Interview für die in Berlin erscheindende Tageszeitung „neues deutschland“ (Dienstagausgabe).

„Gebraucht werden gemeinsame, multilaterale Anstrengungen zur Lösung von Weltproblemen, die auf Fairness basieren: in der Klimapolitik, bei der Bekämpfung globalen Hungers, bei der Vermeidung von Steuerflucht und Geldwäsche“, so Messner, der auch Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirats der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen ist.

Der Dominanzanspruch der Trump-Regierung untergrabe den Multilateralismus, er werde aber paradoxerweise auch den Einfluss der USA schwächen. „Das kann man bereits in der G20 beobachten.“

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