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Patrick Döring

© Deutscher Bundestag / Lichtblick / Achim Melde

07.01.2013

"BER-Debakel" Döring fordert personelle Konsequenzen

„Es wird Zeit, dass jemand fliegt beim BER.“

Berlin – FDP-Generalsekretär Patrick Döring hat nach den Berichten über die erneute Verschiebung des Eröffnungstermins für den Berliner Flughafen radikale personelle Konsequenzen in Geschäftsführung und Aufsichtsrat der Flughafengesellschaft gefordert. „Es wird Zeit, dass jemand fliegt beim BER“, sagte Döring der „Rheinischen Post“ (Dienstagsausgabe). „Klaus Wowereit und Matthias Platzeck sollten Geschäftsführer Rainer Schwarz umgehend feuern und selbst Platz machen für Bau- und Finanzexperten im Aufsichtsrat“, sagte Döring.

Auch der Vorsitzende des Bundestags-Verkehrsausschusses, Anton Hofreiter (Grüne), forderte den Rücktritt Wowereits als Aufsichtsratsvorsitzender der Berliner Flughafengesellschaft und als Regierender Bürgermeister. „Herr Wowereit muss endgültig seinen Hut nehmen. Er hat nicht nur als Aufsichtsratschef versagt, der Mann ist auch als Regierungschef für das Amt ungeeignet“, sagte Hofreiter „Handelsblatt-Online„.

Er begründete seine Forderungen damit, dass die Kosten für den Flughafen inzwischen endgültig aus dem Ruder gelaufen seien. Schon die erste Verschiebung habe allein das Land Berlin mehrere hundert Millionen Euro gekostet. Das sei in einer Stadt, in der schon um geringe Summen gerungen werde, nicht vertretbar. Dafür trage der Regierende Bürgermeister die Verantwortung.

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