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Dobrindt verteidigt Integrationspolitik der CSU

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15.01.2012

Integration Dobrindt verteidigt Integrationspolitik der CSU

CSU-Generalsekretär: Udes alt-linkes Denken ist “das verbohrte Multi-Kulti von Rot-Grün”.

München – CSU-Generalsekretär Alexander Dobrindt verteidigt die Integrationspolitik seiner Partei gegen Kritik aus der SPD. Dobrindt sagte der Nachrichtenagentur dapd in München, die CSU gehe “sehr verantwortungsvoll” mit diesem Thema um. Es sei richtig, “dass wir die Integration von Migranten nicht bloß fördern, sondern auch von den Migranten einfordern”.

Dobrindt fügte hinzu: “Die ganz überwältigende Mehrheit der Menschen in Bayern will, dass sich Ausländer in unsere Gesellschafts- und Werteordnung integrieren.” Es sei infam, dass die SPD “das als Ausländerhetze diffamiert”. Deren designierter Spitzenkandidat Christian Ude stelle “damit nur sein alt-linkes Denken unter Beweis”.

Dobrindt kritisierte: “Das ist immer noch das verbohrte Multi-Kulti von Rot-Grün.” Die CSU habe mit ihrem Kurs “verhindert, dass in Bayern Parallelgesellschaften entstehen”. Zugleich habe sie “ein Klima der Weltoffenheit und Heimatverbundenheit geschaffen”.

Dobrindt betonte, Bayern habe “viel größere Integrationserfolge als rot-grün regierte Länder mit ihrer überkommenen Multi-Kulti-Ideologie”. Er fügte hinzu: “In jeder bayerischen Großstadt gibt es einen höheren Ausländeranteil als in Berlin und trotzdem viel weniger Integrationsprobleme.”

Ude hatte am Donnerstag gesagt, die CSU werde sich “nicht freiwillig aus der Staatskanzlei jagen lassen”, sondern im Wahlkampf “eine regelrechte Materialschlacht entfesseln”. Er fügte hinzu: “Und am Schluss wird sie auf Ausländer schimpfen.”

Dobrindt forderte Ude auf, “sich der sachpolitischen Diskussion zu stellen, statt den Gegner mit schäbigen Falschbehauptungen zu diskreditieren”. Er kritisierte: “Ude tönt immer gern laut von einem fairen Wahlkampf, aber dann macht er unfaire Unterstellungen und teilt Schläge unter der Gürtellinie aus.”

Der Oberbürgermeister greife “zu solchen unsauberen Methoden, weil er kein Sachthema anzubieten hat”. Dobrindt betonte: “Er ist ein SPD-Kandidat ohne Programm, ohne Idee und ohne Vision für Bayern.”

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