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DJV ruft zu zurückhaltender Berichterstattung auf

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17.04.2012

Fall Breivik DJV ruft zu zurückhaltender Berichterstattung auf

„Journalisten dürfen sich nicht zu Breiviks unfreiwilligen Helfern machen lassen“.

Berlin – Der Deutsche Journalisten-Verband (DJV) hat eine zurückhaltende Berichterstattung im Fall des norwegischen Attentäters Anders Behring Breivik angemahnt. Es gelte, den Spagat zwischen dem Informationsauftrag der Journalisten und dem Opferschutz zu schaffen, sagte DJV-Bundesvorsitzender Michael Konken. „Journalisten dürfen sich nicht zu Breiviks unfreiwilligen Helfern machen lassen“, betonte Konken. Der Beschuldigte habe es darauf angelegt, den Strafprozess als Medienspektakel zu missbrauchen. Journalisten dürften ihm nicht auf den Leim gehen.

In Oslo begann am Montag der Prozess gegen Breivik. Der 33-Jährige gab zu, am 22. Juli vergangenen Jahres 77 Menschen getötet zu haben, hält sich aber nicht im juristischen Sinne für schuldig.

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