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29.10.2014

DIW Wirtschaft wächst nur noch minimal

Dies sei allerdings „kein Grund zur Panik“.

Berlin – Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) geht davon aus, dass das deutsche Bruttoinlandsprodukt (BIP) im dritten Quartal 2014 nur noch minimal um 0,1 Prozent wachsen wird. Im vierten Quartal werde die Wirtschaftsleistung wohl sogar stagnieren, teilte das DIW am Mittwoch mit.

„Der Konjunkturmotor ist in den vergangenen Monaten merklich ins Stottern geraten“, sagte DIW-Konjunkturchef Ferdinand Fichtner. Dies sei allerdings „kein Grund zur Panik“, da das schwache Wachstum „zum Teil vorübergehenden Einflüssen wie den derzeit dämpfenden geopolitischen Krisen geschuldet“ sei. Einiges spreche dafür, „dass es im nächsten Jahr allmählich wieder aufwärts geht“, so Fichtner weiter.

Vor allem der Außenhandel bremst nach Einschätzung der Berliner Konjunkturforscher die Entwicklung der deutschen Wirtschaft. Die sich weiter eintrübende Unternehmensstimmung spreche zudem für schwache Investitionen.

„Im Zuge der schwachen Weltkonjunktur, aber auch der geopolitischen Krisen, halten sich Unternehmen – nicht nur in Deutschland – mit Investitionen zurück“, sagte Simon Junker, Konjunkturexperte beim DIW.

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