Nachrichten und Schlagzeilen aus aller Welt - Wirtschaft - newsburger.de

Parlament Griechenland

© Gerard McGovern / CC BY 2.0

09.05.2016

DIW Fratzscher gegen Schuldenerleichterungen für Griechenland

Keine „Reformen auf Vorrat“.

Saarbrücken/Berlin – Der Chef des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Marcel Fratzscher, hält aktuell nichts von weiteren Schuldenerleichterungen für Griechenland.

„Griechenland hat schon jetzt erhebliche Schuldenerleichterungen“, sagte Fratzscher der „Saarbrücker Zeitung“ (Montag-Ausgabe). So gebe es ein Moratorium, das eine Rückzahlung für einen großen Teil der Schulden bis zum Jahr 2023 stunde. „Es ist ein Irrglaube, dass Griechenland viele Schulden zurückzahlt“, so Fratzscher.

Der Wirtschaftsforscher wandte sich auch gegen die diskutierten „Reformen auf Vorrat“, falls Griechenland bestimmte Auflagen in der Zukunft verfehlt. „Das ist Unsinn und wäre kontraproduktiv“, so Fratzscher. „Die Reformen müssen jetzt gemacht werden. Denn der Denkansatz, wir machen das Notwendige erst, wenn es uns schlechter geht, hat Griechenland ja genau in die schwierige Lage gebracht, in der es jetzt steckt“, meinte der Ökonom.

Weitere interessante Artikel

Unterstützen durch teilen: Sie können unsere Arbeit ganz einfach unterstützen indem Sie diesen Artikel auf einer der folgenden Social Media Plattformen teilen. Jeder geteilte Artikel hilft uns. Dankeschön!
Google+ Xing

© newsburger.de

URL zum Artikel: newsburger.de/diw-fratzscher-gegen-schuldenerleichterungen-fuer-griechenland-93863.html

Weitere Nachrichten

RWE Essen

© Wiki05 / gemeinfrei

Wachstum RWE prüft Übernahmen

RWE will durch Zukäufe und eine Reform des Strommarktes wachsen. "Wir schauen uns an, wo wir vielleicht punktuell Zukäufe tätigen können. Dabei ...

RWE Essen

© Wiki05 / gemeinfrei

RWE Energiekonzern kann für 2017 Dividende zahlen

Der Energiekonzern RWE kann für 2017 sein Dividenden-Versprechen halten, ohne Reserven anzugreifen. "Wir sind gut ins neue Jahr gestartet. Wir wollen für ...

Hans Peter Wollseifer

© Mozamaniac / CC BY-SA 3.0

Handwerkspräsident Wollseifer Fachkräftemangel wird zur Wachstumsbremse

Der Mangel an Fachkräften wird zur Wachstumsbremse im deutschen Handwerk. "Rund die Hälfte unserer Betriebe beklagt, dass die Besetzung offener Stellen ...

Weitere Schlagzeilen