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Marcel Fratzscher

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27.01.2015

DIW-Chef Wahlergebnis in Griechenland „schlechte Nachricht für Europa“

Ein Konflikt über die Wirtschaftspolitik sei vorprogrammiert.

Berlin – Der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Marcel Fratzscher, hat das Wahlergebnis in Griechenland als „schlechte Nachricht für Europa und für Griechenland“ bezeichnet.

Das „unerwartet starke Resultat“ werde dem Linksbündnis Syriza und dem neuen griechischen Ministerpräsidenten Alexis Tsipras „sehr viel selbstbewusster und aggressiver gegenüber seinen europäischen Partnern auftreten lassen“, sagte Fratzscher der Online-Ausgabe der „Rheinischen Post“.

„Ein Konflikt mit den europäischen Partnern über die Wirtschaftspolitik ist vorprogrammiert“, so der DIW-Chef weiter. „Auch wenn Syriza Griechenland im Euro halten will, so wird es viel Unsicherheit über den künftigen Kurs der griechischen Regierung geben.“

Er erwarte jedoch, „dass andere europäische Länder wenig betroffen sein werden“. Wenn es jedoch zu einer Eskalation und einem Euro-Austritt Griechenlands kommen sollte, „so könnte es durchaus zu Verwerfungen in ganz Europa kommen“, warnte der Top-Ökonom.

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