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01.02.2011

DIHK unterstützt Familienministerin Schröder in Frauenquoten-Debatte

Berlin – Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) unterstützt Bundesfamilienministerin Kristina Schröder im Streit um eine Frauenquote in Firmen. „Der Weg über eine starre Quote ist verfehlt. Daher ist es richtig, dass die Bundesfamilienministerin ihn ablehnt“, sagte DIHK-Präsident Hans Heinrich Driftmann der „Rheinischen Post“. „Unternehmen müssen wie bisher auch ihre Positionen mit der jeweils am besten geeigneten Person – unabhängig von deren Geschlecht – besetzen können“, sagte Driftmann.

Schröder spricht sich für die Einführung einer flexiblen Quote aus, durch die die Unternehmen verpflichtet werden sollen, sich selbstständig eine Quote zu setzen. Die Familienministerin stellt sich damit gegen Arbeitsministerin Ursula von der Leyen, die eine verbindliche Quote von 30 Prozent in Vorständen und Aufsichtsräten anstrebt.

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