Nachrichten und Schlagzeilen aus aller Welt - Wirtschaft - newsburger.de

Zugausfälle bei der Bahn

© über dts Nachrichtenagentur

10.05.2015

DIHK GDL-Streik kostet Wirtschaft rund 500 Millionen Euro

Schweitzer warnte die Gewerkschaft GDL vor einem weiteren Streik.

Berlin – Der fast einwöchige Streik der Lokführer hat nach Angaben der Wirtschaft massive Schäden verursacht: Gegenüber der „Bild“ (Montag) bezifferte der Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), Eric Schweitzer, die Einbußen auf 500 Millionen Euro.

„Dieser lange Streik kostet die deutsche Wirtschaft rund eine halbe Milliarde Euro. Besonders betroffen waren in der letzten Woche Betriebe, die auf Just-in-Time-Fertigung angewiesen sind, beispielsweise die Automobilindustrie. Auch die Metallindustrie und die Energiewirtschaft haben unter den Lieferengpässen gelitten.“

Schweitzer warnte die Gewerkschaft GDL vor einem weiteren Streik. „Die Wirtschaft hofft auf eine baldige Einigung. Ein gutes Schienennetz nutzt wenig, wenn weiterhin das Damoklesschwert des Streiks darüber schwebt“, sagte Schweitzer der „Bild“.

Der Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI), Ulrich Grillo, forderte die Konfliktparteien auf, den Tarifkampf so schnell wie möglich zu beenden. „Das Letzte, was Millionen Pendler und hunderttausende Unternehmen brauchen, wäre ein weiterer Streik“, sagte Grillo gegenüber „Bild“. „Der lange Streik der Lokführer hat Deutschlands Ruf als zuverlässiger Wirtschafts- und Logistikstandort geschadet.“

Weitere interessante Artikel

Unterstützen durch teilen: Sie können unsere Arbeit ganz einfach unterstützen indem Sie diesen Artikel auf einer der folgenden Social Media Plattformen teilen. Jeder geteilte Artikel hilft uns. Dankeschön!
Google+ Xing

© dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

URL zum Artikel: newsburger.de/dihk-gdl-streik-kostet-wirtschaft-rund-500-millionen-euro-83381.html

Weitere Nachrichten

Bauarbeiter

© über dts Nachrichtenagentur

DGUV Immer mehr Todesfälle durch Berufskrankheiten

Die Zahl der Todesfälle durch Berufskrankheiten ist gestiegen. 2016 starben nach Angaben der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) 2.451 ...

Computer-Nutzerin

© über dts Nachrichtenagentur

Umfrage Mehr sexuelle Belästigung bei „Start-ups“

Mitarbeiterinnen von sogenannten "Start-ups" werden angeblich mehr als doppelt so oft sexuell belästigt wie ihre Kolleginnen in etablierten Unternehmen. ...

Bundesagentur für Arbeit

© über dts Nachrichtenagentur

Bericht Rücklagen der BA werden sich bis 2021 mehr als verdoppeln

Dank guter Konjunktur und Rekordbeschäftigung nimmt die Bundesagentur für Arbeit (BA) immer mehr Geld ein: Wie das Nachrichtenmagazin "Focus" berichtet, ...

Weitere Schlagzeilen