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Eric Schweitzer

© ALBA Group / CC BY-SA 3.0

20.09.2016

DIHK Schweitzer begrüßt SPD-Votum für Ceta

Ceta biete Chancen, die Wettbewerbsfähigkeit und den Wohlstand Europas zu sichern.

Düsseldorf – DIHK-Chef Eric Schweitzer hat begrüßt, dass SPD-Chef Sigmar Gabriel ein grundsätzliches Nein seiner Partei gegen das geplante Freihandelsabkommen Ceta auf dem Konvent in Wolfsburg abwenden konnte.

„Ceta ist für die exportstarken deutschen Unternehmen besonders in Zeiten der schwächelnden Weltwirtschaft und eines stagnierenden Welthandels wichtig“, sagte Schweitzer der in Düsseldorf erscheinenden „Rheinischen Post“ (Dienstagausgabe). „Denn auch wenn es unserer Wirtschaft auf den ersten Blick so gut geht wie selten, steht die Weltwirtschaft auf wackeligen Füßen“, sagte Schweitzer.

Ceta biete Chancen, die Wettbewerbsfähigkeit und den Wohlstand Europas zu sichern sowie die Regeln des Welthandels mitzugestalten, anstatt anderen Playern der Weltwirtschaft dieses Feld zu überlassen. „Durch eine rasche vorläufige Inkraftsetzung könnte die Wirtschaft die Marktchancen schnell nutzen“, erklärte Schweitzer.

In der IHK-Organisation „wird intensiv und auch kritisch über Ceta diskutiert“, sagte er. „Auch für den DIHK steht dabei fest, dass europäische Schutzniveaus erhalten bleiben müssen. Das Abkommen zwischen der EU und Kanada bietet für die deutsche Wirtschaft Vorteile durch einfachere und effizientere Regelungen im Waren- und Dienstleistungsverkehr. Auch kleine und mittelständische Unternehmen würden vom leichteren Zugang zum kanadischen Markt profitieren.“

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