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Eric Schweitzer

© ALBA Group / CC BY-SA 3.0

24.06.2016

DIHK-Chef Brexit „Schlag ins Kontor“ für die deutsche Wirtschaft

„Die EU muss jetzt den Zusammenhalt der restlichen Mitgliedstaaten sichern.“

Düsseldorf – DIHK-Chef Eric Schweitzer erwartet nach der Brexit-Entscheidung der Briten erhebliche negative Auswirkungen für die deutsche Wirtschaft. „Der Brexit ist für die deutsche Wirtschaft ein Schlag ins Kontor“, sagte Schweitzer der in Düsseldorf erscheinenden „Rheinischen Post“ (Samstagausgabe).

„Bei einem ihrer wichtigsten Handelspartner müssen sich die deutschen Unternehmen auf erhebliche Veränderungen einstellen“, sagte der Präsident Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK). Insbesondere exportorientierte Firmen müssten mit Absatzverlusten in Großbritannien rechnen. In der nun folgenden Phase der Unsicherheit würden sich die Unternehmen mit Investitionen zurückhalten.

„Die EU muss jetzt den Zusammenhalt der restlichen Mitgliedstaaten sichern“, sagte Schweitzer. Es dürfe sich nicht die „gefährliche Botschaft“ verbreiten, „dass man die Vorteile der EU nutzen kann, ohne sich an den Kosten zu beteiligen“.

Das Brexit-Votum zeige, dass Europa für viele keine Selbstverständlichkeit mehr sei. „Damit die EU gleichermaßen Menschen und Wirtschaft hinter sich vereint brauchen wir eine Offensive für Europa. Hierzu zählen ein verstärkter grenzüberschreitender Jugendaustausch ebenso wie ein europäischer Dialog der Unternehmen“, sagte Schweitzer.

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