Nachrichten und Schlagzeilen aus aller Welt - Wirtschaft - newsburger.de

Euroscheine

© über dts Nachrichtenagentur

31.08.2015

Digitalisierung Metall-Arbeitgeber fordern niedrigere Löhne

„Diesen Fall bildet die Tarifpolitik bislang nicht ab.“

Berlin – Die Arbeitgeber in der Metall- und Elektroindustrie haben angesichts der voranschreitenden Digitalisierung eine Öffnung der Tarifverträge nach unten gefordert.

Der Präsident von Metall NRW, Arndt Kirchhoff, sagte der „Rheinischen Post“ (Montagausgabe), es gebe Arbeitsplätze, die weniger anspruchsvoll würden, weil der Computer das Gros der Arbeit abnehme. „Diesen Fall bildet die Tarifpolitik bislang nicht ab.“

Kirchhoff erklärte, er wolle bei der IG Metall ein Problembewusstsein dafür schaffen. „In unserer niedrigsten Tarifgruppe verdienen Ungelernte bereits mehr als 14,50 Euro die Stunde. Übrigens sind da Urlaubs- und Weihnachtsgeld noch gar nicht drin. Wenn wir hierzulande aber auch weiterhin einfache Arbeit anbieten wollen – auch für schwer Vermittelbare oder ganz aktuell für Flüchtlinge -, müssen wir das auch bezahlen können.“

Das habe nichts mit prekärer Beschäftigung zu tun, so Kirchhoff. „Aber der Abstand zum Mindestlohn darf nicht sechs Euro betragen. Wenn wir da weiter kämen, wäre schon viel gewonnen.“

Weitere interessante Artikel

Unterstützen durch teilen: Sie können unsere Arbeit ganz einfach unterstützen indem Sie diesen Artikel auf einer der folgenden Social Media Plattformen teilen. Jeder geteilte Artikel hilft uns. Dankeschön!
Google+ Xing

© dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

URL zum Artikel: newsburger.de/digitalisierung-metall-arbeitgeber-fordern-niedrigere-loehne-87944.html

Weitere Nachrichten

Ralf Jäger SPD

© SPD-Landtagsfraktion NRW / gemeinfrei

Bericht Immer mehr Klagen gegen neues NRW-Beamtenrecht

69 Beamte des Landes NRW sind bislang juristisch gegen die neue Dienstrechtsreform vorgegangen. Das geht aus einem neuen Bericht von NRW-Innenminister Ralf ...

Euroscheine Geld

© Friedrich.Kromberg / W.J.Pilsak / CC BY-SA 3.0

Sparkassenpräsident Strafzins ist nicht ausgeschlossen

Georg Fahrenschon, Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbands (DSGV), will einen Strafzins für Kleinsparer langfristig nicht ausschließen. "Auch ...

Rentner

© bstrupp / gemeinfrei / pixabay.com

DIW-Chef Fratzscher Höheres Rentenalter unvermeidbar

DIW-Präsident Marcel Fratzscher hält eine weitere Anhebung des Renteneintrittsalters über 67 Jahre hinaus nach dem Jahr 2030 für unvermeidbar. "Die ...

Weitere Schlagzeilen