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Peter Ramsauer

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24.08.2017

Diesel-Affäre Ramsauer beklagt „Generalangriff“ gegen deutsche Autoindustrie

Der ehemalige Verkehrsminister griff auch das Umweltbundesamt scharf an.

Berlin – Der CSU-Verkehrspolitiker Peter Ramsauer hat einen „Generalangriff“ gegen die deutsche Autoindustrie beklagt.

Die deutsche Automobilindustrie habe „maßgeblich“ dazu beigetragen, die Stickoxid-Belastung seit 1990 um 70 Prozent zu reduzieren, sagte Ramsauer im „Deutschlandfunk“. Er habe das Gefühl, dass die Diesel-Problematik dazu „missbraucht wird, einen Generalangriff gegen die deutsche Autoindustrie zu fahren“.

Der ehemalige Verkehrsminister griff auch das Umweltbundesamt (UBA) scharf an. Das UBA habe sich bereits in seiner Amtszeit in Angelegenheiten eingemischt, „wo andere Fachleute und unsere Fachleute dann zu anderen Ergebnissen gekommen sind“. Deswegen ziehe er einen Bericht des Umweltbundesamtes, den Umweltministern Barbara Hendricks (SPD) vorgestellt hatte, zunächst in Zweifel, so Ramsauer.

Dem Bericht des Umweltbundesamtes zufolge reichen die beim Dieselgipfel beschlossenen Maßnahmen nicht aus.

Der Grünen-Fraktionsvorsitzende Anton Hofreiter warf Ramsauer vor, „nichts besseres“ zu tun zu haben, „als wild auf der Fachbehörde des Bundes drauf zu hauen“. Auch der Autoindustrie erweise er so einen Bärendienst, sagte Hofreiter am Donnerstag. Diese brauche deutliche Signale der Politik für Investitionen in „saubere Motoren der Zukunft“.

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