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Muppets Die Muppets sind zurück

Nach Jahren sind Kermit und Co wieder auf der großen Leinwand zu sehen.

Berlin – Keinen Tag älter scheint Miss Piggy geworden zu sein. Doch mittlerweile ist die temperamentvolle Diva in der Modestadt Paris gelandet, wo sie als Plus-Size-Redakteurin für die französische “Vogue” arbeitet. Doch dann stehen plötzlich die anderen Muppets, allen voran Frosch Kermit, Hilfe suchend bei ihr auf der Matte – es geht um nichts Geringeres als den drohenden Abriss der Muppets Studios in Los Angeles. Nach Jahren gibt es endlich ein Wiedersehen mit Kermit, Miss Piggy, Fozzie, Gonzo und Waldorf & Statler auf der großen Leinwand.

Und die Puppen haben nichts von ihrem Charme verloren: Mit “Die Muppets”, dem siebten Kinofilm der Muppets, ist Regisseur James Bobin und den Drehbuchautoren Jason Segel und Nicholas Stoller ein unterhaltsamer, humorvoller und nostalgischer Wurf gelungen. Die beiden Autoren gehören zu den Machern unter anderem von Filmen wie “Nie wieder Sex mit der Ex” und “Männertrip”.

Neben Segel in der männlichen nicht-tierischen Hauptrolle sind Amy Adams als seine Freundin sowie Chris Cooper als fieser Ölmagnat Tex Richman zu sehen. Abgerundet wird das Ensemble von Gaststars wie Jack Black. Dabei gibt es wieder viel Musik, es wird getanzt, gesungen – und das alles auf eine herrlich selbstironische Art und Weise.

Ihren Ausgang nimmt die warmherzige Geschichte in dem kleinen Örtchen Smalltown, irgendwo in Amerika. Dort leben Gary (Segel), sein Bruder Walter – eine Puppe und der weltgrößte Muppets-Fan – sowie Lehrerin Mary (Adams). Die drei unternehmen gemeinsam eine Reise nach Los Angeles, wo vor allem Walter die berühmten Muppet Studios besichtigen will.

Bei einer Führung durch die heruntergekommenen Örtlichkeiten bekommt Walter zufällig die Pläne des geldgierigen Ölbarons mit: Sollten die Muppets nicht innerhalb 14 Tagen 10 Millionen Dollar zusammenbekommen, geht das Grundstück an Richman. Und der will nicht etwa das alte Theater erhalten, sondern abreißen, weil er darunter ein Ölvorkommen vermutet.

Walter ist entsetzt und will dies gemeinsam mit Gary und Mary verhindern. Die drei suchen Kermit auf, der zurückgezogen als Junggeselle lebt. Der Plan: Die Muppets müssen eine neue Show auf die Beine stellen, um die Summe durch Spenden zusammenzubekommen.

Gemeinsam machen sie sich auf, die anderen Muppets zusammenzutrommeln. Die Freunde leben mittlerweile verstreut und haben sich seit Ewigkeiten nicht gesehen: Fozzie Bär tritt in einem drittklassigen Casino in Reno auf, Gonzo ist Geschäftsmann und Herr über ein Klempner-Imperium, Schlagzeuger Das Tier befindet sich in Santa Barbara in einer Therapie zur Aggressionsbewältigung. Die größte Herausforderung aber ist, Schwein Miss Piggy von der Rettungsmission und der Reunion zu überzeugen.

Die Muppets hätten ohne Frage seinen Sinn für Humor geprägt und beeinflusst, sagt der britische Regisseur Bobin, der hier sein Kinodebüt gibt und unter anderem die TV-Produktionen “Da Ali G Show” und “The Flight of the Chonchords” auf den Bildschirm brachte. Und Drehbuchautor Segel ergänzt, moderne Comedy mache Witze auf anderer Leute Kosten. “Die Muppets dagegen machen sich über niemanden lustig. Bei ihnen dreht sich alles darum, gutherzig und nett zu sein und die Welt nach Möglichkeit zu einem besseren Ort zu machen.”

(“Die Muppets”, Komödie, USA 2011, 109 Minuten, Verleih: Walt Disney, FSK: 0, Regie: James Bobin, Darsteller: Jason Segel, Amy Adams, Chris Cooper u.a.)

Kinostart: 19. Januar 2012

14.01.2012 © dapd / newsburger.de

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