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Die FDP legt leicht zu – Rösler aber im Rekordtief

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03.05.2012

"DeutschlandTrend" Die FDP legt leicht zu – Rösler aber im Rekordtief

Betreuungsgeld findet nur wenige Anhänger (frei für Donnerstagausgaben).

Köln – Die FDP legt in der bundesweiten Wählergunst wieder leicht zu, Parteichef Philipp Rösler hat hingegen ein Rekordtief erreicht. Das geht aus dem neuen Deutschlandtrend der ARD vom Donnerstagabend hervor. Demnach gewinnen die Liberalen einen Prozentpunkt und kommen nun auf vier Prozent. In der Rangliste der abgefragten Politiker ist Rösler mit 16 Prozent Zustimmung Schlusslicht. Der Wert ist nach ARD-Angaben der schlechteste, der je im Deutschlandtrend für ihn gemessen wurde.

Die Union ist mit 34 Prozent stärkste Partei, hat im Vergleich zum Vormonat aber einen Punkt verloren. Die SPD legt hingegen um einen Punkt auf 28 Prozent zu. Die Grünen erreichen unverändert 14 Prozent. Die Linke kommt nur noch auf 6 Prozent, ein Punkt weniger als im April. Die Piraten steigern sich dagegen um einen Punkt auf jetzt elf Prozent.

Unter den Parteipolitikern belegt Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) den ersten Platz, 61 Prozent sind mit ihrer Arbeit zufrieden. Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) folgt mit 60 Prozent vor Verteidigungsminister Thomas de Maiziere mit 57 Prozent. SPD-Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier kommt auf Rang vier auf 54 Prozent Zustimmung, Ex-Finanzminister Peer Steinbrück dahinter auf 50 Prozent. Vor allen Parteipolitikern rangiert Bundespräsident Joachim Gauck, dem 70 Prozent eine gute Arbeit bescheinigen.

Gegenwind bekommen Merkel und ihre Regierung von den Bürgern hingegen beim Betreuungsgeld. 69 Prozent der Befragten lehnen es ab. Nur 29 Prozent finden die Idee gut, Eltern ein Betreuungsgeld zu zahlen, die ihre Kinder nicht in eine Kita geben.

Drei Viertel der Deutschen sind zudem dafür, dass Merkel und die Bundesminister keine Spiele der Fußball-EM in der Ukraine besuchen. 74 Prozent fänden dies eine angemessene Reaktion auf die Inhaftierung der früheren ukrainischen Ministerpräsidentin Julia Timoschenko. 23 Prozent fänden dies nicht angemessen. Nur 30 Prozent wären dafür, dass Fußball-Mannschaften den Spielen in der Ukraine fernbleiben.

Infratest dimap befragte im Auftrag der ARD-„Tagesthemen“ von Montag bis Mittwoch für die Sonntagsfrage 1.504 Wahlberechtigte. Die übrigen Werte beruhen auf der Befragung von 1.004 Bürgern.

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