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12.02.2010

Dialekte stellen Hindernis auf Arbeitsmarkt dar

Marburg – Dialekte sind ein Grund für die eingeschränkte Mobilität auf dem Arbeitsmarkt. Das geht aus einer Studie der Marburger Sprachwissenschaftler Alfred Lameli gemeinsam mit Ökonomen vom Max-Planck-Institut für Ökonomik, dem „Ifo-Institut für Wirtschaftsforschung“ und der Duisburger „Mercator-School of Economics“ hervor. Demnach sind Arbeitssuchende deutlich stärker bereit, für ihren Beruf in ein Gebiet mit gleichem oder ähnlichem Dialekt zu ziehen. Gegenüber einem Umzug in eine Region mit einem sehr fremden Dialekt sperren sich hingegen offenbar viele Menschen. Diese Grenzen haben sich den Forschern zufolge „über Jahrhunderte hinweg entwickelt und werden vermutlich auch in Zukunft bestehen.“

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