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Rente DGB kritisiert Rente mit 67 angesichts hoher Arbeitslosigkeit

Berlin – Der Deutsche Gewerkschaftsbund hält die Einführung der Rente mit 67 angesichts der hohen Arbeitslosigkeit Älterer für ein „sozialpolitisches Desaster“. DGB-Vorstand Annelie Buntenbach beklagte gegenüber der „Frankfurter Rundschau“, dass Ältere deutlich weniger von der konjunkturellen Erholung profitieren würden als andere Gruppen.

Der DGB reagierte damit auf Berichte, nach denen sich die Arbeitslosigkeit unter Älteren deutlich erhöht habe. Die Regierung verwies dabei auf statistische Effekte. Buntenbach hält die Lage dennoch für schlecht: „Rund 900.000 Arbeitslose über 55, davon 300.000 für länger als zwei Jahre, das sind immer noch dramatische Zahlen.“

Tatsächlich seien auch jetzt noch mehr Ältere arbeitslos, als die Zahlen zeigten, so Buntenbach weiter. Nur jeder Vierte finde in diesem Alter wieder zurück in den Arbeitsmarkt. Sie forderte erneut den Stopp der Rente mit 67. Die Politik müsse vielmehr eine Antwort darauf geben, was mit all denen werden solle, „die es schon jetzt nicht bis zur 65, geschweige denn bis zur 67 schaffen.“

Die Bundesregierung hatte bessere Beschäftigungsmöglichkeiten zur Voraussetzung für die Rente mit 67 erklärt. Ein Bericht dazu soll am Mittwoch im Kabinett verabschiedet werden. Die Voraussetzungen für das höhere Rentenalter sieht Arbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) aber schon als erfüllt an und will an den Plänen festhalten.

15.11.2010 © dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

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