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DGB fordert Verzicht auf das Betreuungsgeld

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24.01.2012

Soziales DGB fordert Verzicht auf das Betreuungsgeld

“Wir brauchen schleunigst einen Krippengipfel”.

Saarbrücken – Der DGB sieht den geplanten Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz für Kinder unter drei Jahren in Gefahr, der ab dem nächsten Jahr greifen soll. Die stellvertretende DGB-Vorsitzende Ingrid Sehrbrock sagte der “Saarbrücker Zeitung” laut Vorabbericht: “Wir brauchen schleunigst einen Krippengipfel, bei dem sich Bund, Länder und Kommunen auf einen Plan zur Umsetzung des Rechtsanspruchs einigen.”

Sehrbrock kritisierte, bei der Finanzierung des Krippenausbaus werde derzeit auf allen Ebenen “Schwarzer Peter” gespielt. “Dieses Gegeneinander muss aufhören”, forderte sie. Es fehlten noch 230.000 neue Betreuungsplätze und 9.000 Erzieher.

Sehrbrock forderte die Bundesregierung auf, das ab 2013 geplante Betreuungsgeld zu streichen. Die veranschlagten zwei Milliarden Euro müssten in den Krippenausbau investiert werden.

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