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07.10.2014

Vor Beschäftigungsgipfel DGB fordert Aufstockung der Mittel gegen Jugendarbeitslosigkeit

Bislang vorgesehenen sechs Milliarden Euro „reichen bei weitem nicht“.

Berlin – Vor dem Beschäftigungsgipfel am Mittwoch in Mailand hat der „Deutsche Gewerkschaftsbund“ (DGB) eine Aufstockung der EU-Hilfen zum Kampf gegen Jugendarbeitslosigkeit gefordert.

„Die bislang im Rahmen der Jugendgarantie vorgesehenen sechs Milliarden Euro reichen bei weitem nicht“, sagte die stellvertretende DGB-Vorsitzende Elke Hannack dem „Tagesspiegel“ (Mittwochausgabe).

Zur Begründung verwies die DGB-Vizechefin darauf, dass nach Berechnungen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) mindestens 21 Milliarden Euro ausgegeben werden müssten, damit jeder Jugendliche unter 25 Jahren einen Arbeitsplatz oder eine Ausbildung bekomme.

Bei dem Beschäftigungsgipfel am Mittwoch wollen die Staats- und Regierungschefs unter anderem über die sogenannte Jugendbeschäftigungsinitiative beraten, die EU-Hilfen von insgesamt sechs Milliarden Euro vorsieht.

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