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12.09.2015

DGB Flüchtlingskrise geht auf Kosten der Mindestlohnkontrollen

Dies „kommt einer Einladung an die schwarzen Schafe unter den Arbeitgebern gleich“.

Berlin – Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) kritisiert, dass angesichts der Flüchtlingskrise der Ausbau der Mindestlohnkontrollen langsamer vorangeht.

Das DGB-Vorstandsmitglied Stefan Körzell sagte dem „Tagesspiegel am Sonntag“, natürlich müssten ausreichend Beamte zur Verfügung stehen, um die Flüchtlinge zu registrieren. „Dafür aber Hunderte Beschäftigte der Finanzkontrolle Schwarzarbeit von den bitter nötigen Mindestlohnkontrollen abzuziehen, ist kontraproduktiv und kommt einer Einladung an die schwarzen Schafe unter den Arbeitgebern gleich, den Mindestlohn zu umgehen“, sagte Körzell der Zeitung.

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