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Deutschland fordert Fortsetzung der Nahost-Gespräche

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29.01.2012

Westerwelle Deutschland fordert Fortsetzung der Nahost-Gespräche

“Es gibt keine Alternative zu einer verhandelten Zwei-Staaten-Lösung”.

Amman – Angesichts der unterbrochenen Gespräche zwischen Israelis und Palästinensern haben Deutschland und Jordanien beide Seiten aufgefordert, an den Verhandlungstisch zurückzukehren. “Es gibt keine Alternative zu einer verhandelten Zwei-Staaten-Lösung”, sagte Außenminister Guido Westerwelle am Sonntagabend nach einem Treffen mit seinem jordanischen Amtskollegen Nasser Dschudeh in Amman. Der Gesprächsfaden dürfe nicht abreißen. Dschudeh räumte ein, es seien schon viele Friedensinitiativen im Nahost-Konflikt gescheitert. “Aber wir versuchen es weiter.” Jordanien hatte die jüngsten Treffen zwischen Israelis und Palästinensern in Amman vermittelt.

Unterhändler beider Seiten hatten sich Anfang Januar – nach einer Verhandlungspause von mehr als einem Jahr – in der jordanischen Hauptstadt erstmals wieder zu direkten Gesprächen an einen Tisch gesetzt. Am vergangenen Mittwoch gingen die Vorgespräche über eine mögliche Wiederaufnahme der Verhandlungen jedoch zunächst ohne Ergebnis zu Ende.

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