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Euroscheine

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23.05.2012

Bundesschatzanweisungen Deutschland leiht sich Geld für null Prozent Zinsen

Verkauf sei für den Bund als „wirtschaftlich sehr gut zu bewerten“.

Berlin – Der deutsche Staat hat zum ersten Mal neue Schulden aufgenommen, ohne dafür Zinsen zahlen zu müssen. Durch die Versteigerung von Bundesschatzanweisungen mit einer Laufzeit von zwei Jahren nahm der Bund am Mittwoch knapp 4,6 Milliarden Euro ein, teilte die zuständige Finanzagentur mit. Die Anleihen wurden mit einem Zinskupon von 0,0 Prozent ausgegeben. Der Verkauf sei für den Bund als „wirtschaftlich sehr gut zu bewerten“, erklärte ein Sprecher der Finanzagentur.

Grund für das große Interesse an den unverzinsten Staatsanleihen ist deren sicherer Status. Für die Käufer bedeuten die Investitionen jedoch praktisch einen Vermögensverlust, da das geliehene Geld am Ende der Laufzeit aufgrund der Inflation weniger wert sein wird.

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