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04.12.2010

Domscheit-Berg Deutsche WikiLeaks-Konkurrenz noch 2010

Vor allem werde diese Internetplattform transparenter sein als WikiLeaks.

Berlin – Der WikiLeaks-Aussteiger Daniel Domscheit-Berg will noch im Dezember eine eigene Internet-Plattform in Deutschland gründen. Das kündigte der 32-Jährige im Nachrichtenmagazin „Focus“ an. Im Gegensatz zu WikiLeaks sollen bei Domscheit-Berg die Absender selbst bestimmen, wer ihre Dokumente veröffentlicht. Die Plattform will nur die technische Infrastruktur zur Verfügung stellen, über die geheime Dokumente sicher verschickt werden können.

Vor allem werde diese Internetplattform transparenter sein als WikiLeaks, sagte Domscheit-Berg dem Nachrichtenmagazin „Focus“. Der Berliner Informatiker, der im September nach drei Jahren bei WikiLeaks ausgestiegen war, warf deren Gründer Julian Assange vor, seine Macht missbraucht zu haben. Auf Kritik habe er „zwischen wütend und ignorant“ reagiert. Vor allem habe die Transparenz gefehlt. „Von anderen Organisationen oder Regierungen haben wir das die ganze Zeit eingefordert, aber intern wurde diese Transparenz verwehrt.“

Seine Erfahrungen verarbeitet Domscheit-Berg gerade zu einem Buch, das voraussichtlich Ende Januar erscheinen soll: „Inside WikiLeaks. Meine Zeit bei der gefährlichsten Website der Welt.“

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