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10.12.2009

Deutsche Spezialkräfte angeblich an NATO-Luftangriff beteiligt

Berlin – Bundesverteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg gerät durch neue Medienberichte zum NATO-Luftschlag in Afghanistan vom 4. September weiter unter Druck. So berichtet die „Bild“-Zeitung heute unter Berufung auf Bundeswehrkreise, dass die deutsche Eliteeinheit Kommando Spezialkräfte (KSK) „maßgeblich“ an dem Luftangriff beteiligt gewesen sei. So seien KSK-Soldaten im Rahmen einer Operation der sogenannten „Task Force 47“ (TF 47) von der Aufklärung der beiden entführten Tanklaster bis hin zur Entscheidung über die Bombardierung beteiligt gewesen. Bereits gestern hatte das Magazin „Stern“ unter Berufung auf einen Bericht des Internationalen Roten Kreuzes gemeldet, dass Verteidigungsminister Guttenberg angeblich bereits frühzeitig über zivile Opfer durch den NATO-Luftschlag informiert war. Bereits länger bekannt ist, dass sich die TF 47 aus KSK-Soldaten und Aufklärern der Bundeswehr zusammensetzt. Die Aktivitäten der Taskforce werden in Berichten über den NATO-Luftangriff auch mehrfach erwähnt, allerdings nicht die Beteiligung des KSK. Die Bundesregierung kommentiert unter Verweis auf die Geheimhaltung üblicherweise keine Aktionen des KSK.

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© dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

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