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Deutsche Skirennfahrerinnen mit schwachem Abgang

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22.01.2012

Weltcup Deutsche Skirennfahrerinnen mit schwachem Abgang

Rebensburg und Höfl-Riesch im Riesenslalom erfolgreich.

Kranjska Gora – Erfolg und Misserfolg für die deutschen Skirennfahrerinnen: Das Weltcup-Wochenende im slowenischen Kranjska Gora begann mit einem starken dritten Platz von Olympiasiegerin Viktoria Rebensburg im Riesenslalom. Auch der sechste Rang von Maria Höfl-Riesch und die Top-15-Platzierungen von Lena Dürr und Veronique Hronek sorgten für gute Laune im deutschen Team. Doch das Abschneiden im Slalom verhagelte am Sonntag die Stimmung. “Wir sind mit sechs Läuferinnen an den Start gegangen und nur zwei haben es in die Rangliste geschafft. Das ist zu wenig”, sagte Cheftrainer Thomas Stauffer der Nachrichtenagentur dapd.

Doppel-Olympiasiegerin Maria Höfl-Riesch war auf dem anspruchsvollen Hang im Slalom bereits im ersten Lauf gescheitert. Sie hatte an der gleichen Stelle wie die große Favoritin Marlies Schild kurz nach dem Start das Tor verpasst. “Ich bin natürlich enttäuscht. Ich hatte mir viel vorgenommen, bin aber nicht sehr weit gekommen”, sagte Höfl-Riesch. Die 27-Jährige war zu schnell gestartet und hatte die Tore zu eng genommen. “Maria war so brutal schnell, dass sie das Tempo einfach nicht mehr halten konnte”, erklärte Stauffer.

“Das ist schade und ärgerlich”

So musste sie zusehen, wie die Österreicherin Michaela Kirchgasser überraschend ihren ersten Slalom-Weltcupsieg feierte. Für eine weitere Überraschung hätte beinahe die Germeringerin Lena Dürr gesorgt, die nach dem ersten Lauf auf Platz fünf und im zweiten Lauf auf Podiumskurs lag. Doch nach einem Fahrfehler im unteren Abschnitt der Strecke reichte es nur zu Rang elf. “Das ist schade und ärgerlich. Ich habe mich zu sehr reingehängt, und dann ist der Schwung nicht mehr zugegangen”, sagte Dürr. Als zweite Deutsche sicherte sich Christina Geiger (SC Oberstdorf) Weltcuppunkte. Sie erreichte im Slalom den achten Platz. Mit Veronika Staber, Fanny Chmelar, Katharina Dürr und Maria Höfl-Riesch schieden allerdings vier deutsche Fahrerinnen vorläufig aus. “Das sind zu viele”, sagte Stauffer.

Deutlich zufriedener war er dagegen mit dem Abschneiden im Riesenslalom: “Das war eine sehr gute Team-Leistung.” Denn Rebensburg bestätigte beim ersten Saisonsieg der Französin Tessa Worley ihre gute Form in ihrer Lieblingsdisziplin. Maria Höfl-Riesch glückte mit Rang sechs das beste Ergebnis im Riesentorlauf seit ihrem zweiten Platz von Semmering im Jahre 2010. Und Veronique Hronek gelang als Fünfzehnte die erste Punkte-Platzierung in dieser Disziplin.

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