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18.04.2010

Deutsche Flugsicherung und Wetterdienst verteidigen Flugverbot

Langen/Offenbach – Die Deutsche Flugsicherung (DFS) und der Deutsche Wetterdienst (DWD) haben die Luftraumsperrung über Deutschland verteidigt. Damit wiesen sie die Kritik von mehreren Airlines zurück, welche die Flugbeschränkungen allein aufgrund der Computersimulation des Vulcanic Ash Advisory Centre (VAAC) in London in Frage stellten.

„Wir müssen nach Sicherheit handeln, nicht nach Wirtschaftlichkeit“, sagte DFS-Sprecherin Kristina Kelek. Ein Meteorologe des DWD führte an, dass die Daten zur Vulkanasche vom VAAC „verbindlich für die Kollegen der Flugwetterberatung“ seien. Jene leiteten die Informationen an die DFS weiter. Dass die Fluggesellschaften leere Passagiermaschinen fliegen ließen, sei eigenverantwortlich gewesen und keine Option für die Wiederaufnahme des Flugverkehrs. Auch das Bundesverkehrsministerium betonte, die Sicherheit der Passagiere stehe bei den Entscheidungen der DFS im Vordergrund und eine Freigabe könne erst dann erfolgen, „wenn gesicherte Informationen vorliegen, dass von der Vulkanasche keine Gefahr mehr für den Luftverkehr ausgeht.“

Indes bemühen sich deutsche Atmosphärenforscher um eine Genehmigung für den geplanten Forschungsflug am Montag. Dabei soll in einer Höhe von bis zu zehn Kilometern die Dichte der Aschepartikel gemessen werden. Große Teile des europäischen Luftraums sind seit Tagen gesperrt, weil die Aschewolke des am Mittwoch ausgebrochenen Gletschervulkans Eyjafjalla die Triebwerke der Flugzeuge beschädigen könnte.

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