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Schleppender Handel Deutsche Börse schaut verstärkt nach Asien

Suche nach neuen Wachstumschancen.

Frankfurt/Main – Die Deutsche Börse richtet angesichts eines schleppenden Handels in Europa ihren Blick noch stärker nach Asien. Auf absehbare Zeit werde das bedeutsame Wachstum nicht in Europa oder Nordamerika stattfinden, sondern in Asien, sagte Vorstandschef Reto Francioni am Mittwoch in Frankfurt am Main. Daher habe die weitere Erschließung der Märkte dort erste Priorität. Die Deutsche Börse habe noch mehr Mitarbeiter nach Asien geschickt, erklärte Francioni, ohne Details zu nennen. Der Konzern hat Repräsentanzen in Hongkong, Singapur und Tokio.

Der Börsenbetreiber sucht nach neuen Wachstumschancen, denn die geplatzte Fusion mit der US-Börse New York Stock Exchange und ein schwacher Handel in Europa wegen der Eurokrise belasteten zuletzt sein Geschäft. 2012 brach der Überschuss laut den bereits am späten Dienstagabend veröffentlichten Zahlen um rund ein Viertel auf 645 Millionen Euro ein. Die Nettoeinnahmen fielen „aufgrund des schwierigen Marktumfelds“ im Jahresvergleich um neun Prozent auf 1,93 Milliarden Euro.

Die Aktionäre bekommen das schwache Geschäft zu spüren. Die Dividende für 2012 soll bei 2,10 Euro je Aktie liegen, nach 2,30 Euro im Vorjahr.

Die Deutsche Börse hatte bereits kürzlich ein Sparprogramm angekündigt. So sollen die Personal- und Sachkosten auch durch Stellenabbau um jährlich 70 Millionen Euro reduziert werden.

20.02.2013 © dapd / newsburger.de

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