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Anshu Jain

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18.02.2015

Deutsche Bank Jain gesteht Fehler vor der Finanzkrise ein

„Es ist klar ersichtlich, dass der Hebel im System viel zu groß war.“

Frankfurt – Der Co-Chef der Deutschen Bank, Anshu Jain, hat Fehler vor der großen Finanzkrise eingestanden. „Rückblickend würde ich sagen: Es ist klar ersichtlich, dass der Hebel im System viel zu groß war“, sagte er im Interview mit der „Zeit“.

Zur Jahreswende 2006/2007 sei es offensichtlich gewesen, „dass einige Standards zu lax wurden, und es war ebenso offensichtlich, dass Märkte über Jahre hinweg fast unkontrolliert blieben“.

Jain erklärte, er verstehte die Skepsis, die ihm teilweise in Deutschland entgegenschlage. „Wenn ich an meinen Hintergrund denke, und zwar nicht nur aus kultureller, sondern auch aus beruflicher Sicht, und wenn ich berücksichtige, dass der von mir geleitete Unternehmensbereich die Hauptursache für einige unserer Probleme ist, dann empfinde ich die geäußerten Bedenken als absolut fair.“

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