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05.10.2014

Deutsche Bahn Forderungen der GDL „utopisch und unerfüllbar“

„Arbeits­kämp­fe sind in diesem Tarifkon­flikt kein taugli­ches Mit­tel.“

Berlin – Bahn-Per­so­nal­vor­stand Ul­rich Weber hält die Forderungen der Lokführergewerkschaft GDL für „utopisch und unerfüllbar“. „Die GDL fordert ja nicht nur fünf Prozent mehr Lohn; die GDL verlangt zugleich zwei Stunden we­niger Wochenarbeitszeit und hat weite­re zwei Dut­zend Forderungen – alles zu­sam­men rund 15 Prozent“, sagte Weber der „Bild am Sonntag“.

„Den­noch haben wir Ver­hand­lun­gen über alles angebo­ten. Doch die GDL will sich nicht ei­nigen.“ Die GDL habe „bis heute keine fünf Minuten ernst­haft ver­han­delt“, so Weber. „Auf dem Tisch liegt noch unser viertes An­gebot.“

Weber warn­te die GDL zugleich vor den Auswir­kungen möglicher Streiks: „Arbeits­kämp­fe sind in diesem Tarifkon­flikt kein taugli­ches Mit­tel, sie sind über­flüs­sig und schädlich für unse­re Kunden, Mit­arbei­ter und das gesamte Unternehmen.“

Der Personal­vor­stand kri­tisier­te die bis­herigen Verhandlungen mit der GDL und forder­te mehr Sachlich­keit und Vernunft: „Der Kern­gedanke der Gewerkschaftsbe­we­gung ist Solidarität, davon ist im ak­tuellen Kon­flikt nicht viel zu spüren“, so Weber. „Die GDL will sich an keine üb­lichen Regeln halten. Ihr geht es um die Mehrung von Macht und Einfluss.“

Trotz der verfahrenen Situation hofft die Bahn auf bal­di­ge Ver­hand­lun­gen und bleibt ge­sprächsbe­reit. „Wenn es nach uns geht, sitzen wir mor­gen am Ver­hand­lungstisch“, so Weber weiter.

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