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10.10.2014

Statistisches Bundesamt Tarifabschlüsse lagen 2014 häufig bei drei Prozent und mehr

Viele Abschlüsse enthalten zudem Tariferhöhungen für das Jahr 2015.

Wiesbaden – Die Tarifrunde 2014 ist seit der Jahresmitte überwiegend abgeschlossen. In vielen Branchen einigten sich die Tarifvertragsparteien für das Jahr 2014 auf ein Plus von 3,0 Prozent und mehr. Viele Abschlüsse enthalten zudem Tariferhöhungen für das Jahr 2015. Diese liegen in der Regel niedriger. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilte, zeigt sich damit ein Trend zu länger laufenden Tarifabschlüssen.

Im Bankgewerbe wurde ein Tarifplus von 2,4 Prozent ab Juli 2014 vereinbart und um weitere 2,1 Prozent ab Juli 2015 (plus einmalig 150 Euro). In der Druckindustrie einigten sich die Vertragsparteien auf eine Tarifsteigerung von 3,0 Prozent ab Mai 2014 und eine weitere Anhebung von 1,0 Prozent ab April 2015.

Der Abschluss im Baugewerbe sieht für Ostdeutschland ein höheres Plus vor als für den Westen: Ab Juni 2014 stiegen die Tarifverdienste um 3,1 Prozent (West) und um 3,8 Prozent (Ost), ab Juni 2015 folgt eine weitere Anhebung um 2,6 Prozent (West) beziehungsweise 3,3 Prozent (Ost).

Im öffentlichen Dienst des Bundes und der Gemeinden erhielten Tarifbeschäftigte ab März 2014 eine Erhöhung von 3,0 Prozent, mindestens jedoch 90 Euro monatlich. Damit fiel die Erhöhung für die unteren Entgeltgruppen prozentual höher aus als für die oberen. Ab März 2015 folgt eine weitere Anhebung um 2,4 Prozent.

Hingegen verhandeln die Tarifvertragsparteien der Chemischen Industrie seit 2010 jährlich neu. Die Tarifbeschäftigten erhielten hier ein Plus von 3,7 Prozent ab Februar 2014 (Beginn regional abweichend).

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