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13.11.2009

Designierter SPD-Chef Sigmar Gabriel fordert Neupositionierung

Dresden – Der designierte SPD-Chef Sigmar Gabriel hat von seiner Partei eine Neupositionierung gefordert. Man müsse sich fragen, warum die meisten Menschen in Umfragen sozialdemokratische Antworten, aber bei der Wahl der SPD nicht ihre Stimme gegeben hätten, sagte Gabriel soeben auf dem SPD-Parteitag in Dresden. Im Moment habe die Partei kein sichtbares Profil. Spekulationen über „denkbare oder undenkbare“ Koalitionen seien jetzt fehl am Platz.

Die Menschen hätten die SPD mit 23 Prozent abgestraft, damit die Partei über sich selbst neu nachdenke, so Gabriel weiter. Auf der anderen Seite solle die elfjährige Regierungszeit auch nicht verleugnet werden. Die SPD werde wieder stark, wenn sie sich auf ihre 146 Jahre alten Werte zurückbesinnen würde.

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© dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

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