Nachrichten und Schlagzeilen aus aller Welt - Feuilleton - newsburger.de

Der letzte Schleim und Ekelfraß im Dschungelcamp

© dapd

29.01.2012

RTL Der letzte Schleim und Ekelfraß im Dschungelcamp

Die drei Finalisten erkämpften sich das Abendessen vor dem Finale.

Berlin – Brigitte Nielsen aß einen Straußen-Anus, Rocco Stark kämpfte sich durch Schlamm und Schleim, und Kim Debkowski musste unter anderem einen Skorpion auf ihrem Mund ertasten: Für jeden der drei Finalisten von “Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!” hat es noch einmal eine Dschungelprüfung im australischen Camp gegeben. Auf dem Spiel stand das letzte Dinner am Vorabend des Finales, das am späten Samstagabend bei RTL auf dem Programm stand.

Der 25-jährige Schauspieler Rocco Stark war der einzige männliche Bewerber um den Titel “König des Dschungels 2012″. Er entschied sich für die Prüfung “Kampfgeist”. Er musste an fünf Rädern drehen, die jeweils über einen Seilzug mit einem aufgehängten Stern verbunden waren. Sobald er losließ, um zu dem Stern zu laufen, drehte es aufgrund eines Gegengewichtes zurück und langsam wieder hoch. Die zu überwindende Distanz zwischen Rad und Stern wurde mit jedem Rad größer. Er wurde ausgebremst durch Becken voll mit Schlamm, Treibsand und stinkendem Brackwasser. Zusätzlich wurde er noch mit Mehlwürmern, Kakerlaken und Grillen sowie Schleim überschüttet. Rocco Stark holte fünf Sterne, einer wurde ihm aber aberkannt.

Brigitte Nielsens Prüfung hieß “Risikobereitschaft”. Dahinter verbargen sich fünf “Buschköstlichkeiten”. Zuerst wurde der 48-jährigen Schauspielerin jeweils ein verlockendes normales Essen serviert. Einen Stern gab es aber nur für die Alternative. Zunächst galt es, einen Königs-Grashüpfer ohne Kopf und Beine zu essen. Das schaffte die Dänin. Danach schlang sie vier Truthahn-Hoden herunter und danach eine riesige Larve (Witchetty Grub). Den folgenden “Busch Drink” aus pürierter Ente und Entenblut schaffte sie nicht ganz. Beim Straußen-Anus überwand sie ihren Ekel und bekam den vierten Stern.

Die 19-jährige Sängerin Kim Debkowski, die am Vortag schon mit Spinnen, Ratten und 7,5 Kilo Kakerlaken in einem Helm gequält worden war, musste bei ihrer Prüfung “Abenteuerlust” fünf Dschungeltiere ertasten und bekam eine schwarze Brille aufgesetzt. Mit den Händen erkannte sie einen Strauß. Mit den Füßen klappte es nicht: Sie glaubte, es seien Krokodile, es waren aber Kröten. Danach musste sie sich auf den Rücken legen, ihr Kopf lag in einen mit Wasser gefüllten Glaskasten. Aale wurden ihr auf den Kopf gekippt, und sie nannte die richtige Lösung. Ihr wurde ein Skorpion zwischen die Lippen gelegt, doch sie tippte auf Krebs. Richtig erkannte sie danach, dass vor ihr ein Krokodil lag.

Für die Sterne kamen die Finalisten als Vorspeise Tomate-Mozzarella mit Balsamico-Dressing, Brot und Butter, als Hauptgericht Steak mit Pommes und Salat für Kim Debkowski und Rocco Stark, gegrillte Hühnchenbrust mit Pommes und Salat für Brigitte Nielsen, als Nachtisch Vanille-Eis mit einem Brownie.

Weitere interessante Artikel

Unterstützen durch teilen: Sie können unsere Arbeit ganz einfach unterstützen indem Sie diesen Artikel auf einer der folgenden Social Media Plattformen teilen. Jeder geteilte Artikel hilft uns. Dankeschön!
Google+

© dapd / newsburger.de

URL zum Artikel: newsburger.de/der-letzte-schleim-und-ekelfrass-im-dschungelcamp-36807.html

Weitere Nachrichten

Fernsehzuschauer mit einer Fernbedienung

© über dts Nachrichtenagentur

Sportrechte ZDF will mit anderen Interessenten zusammenarbeiten

Das öffentlich-rechtliche ZDF will künftig beim Erwerb von wichtigen Sportrechten mit anderen Interessenten wie der Deutschen Telekom oder Amazon ...

Levina am 13.05.2017 beim ESC

© EBU, über dts Nachrichtenagentur

ESC-Chef NDR will an Eurovision Song Contest festhalten

Der deutsche ESC-Chef Thomas Schreiber sieht nach dem schlechten Abschneiden in Kiew keinen Anlass für das deutsche Fernsehen, aus dem Eurovision Song ...

Frank Elstner 2005

© THOMAS~commonswiki / CC BY-SA 3.0

Frank Elstner Zu viele Nachahmer am Werk

Der TV-Produzent Frank Elstner (74) sieht ein Grundproblem des Fernsehens darin begründet, dass die Mehrheit derjenigen, die Fernseherfolg zu verantworten ...

Weitere Schlagzeilen