Nachrichten und Schlagzeilen aus aller Welt - Wirtschaft - newsburger.de

Solaranlage

© dts Nachrichtenagentur

29.08.2012

Erneuerbare Energien Dena-Chef warnt vor zu schnellem Ausbau

„So landen wir statt bei 35 Prozent 2020 bei 60 Prozent.“

Berlin – Stephan Kohler, Geschäftsführer der Deutschen Energie-Agentur (dena), warnt vor einem zu schnellen Ausbau erneuerbarer Energien. Der „Bild-Zeitung“ (Dienstagausgabe) sagt er: „Die Pläne der Bundesregierung bleiben unser Ziel. Doch zusammen mit den Vorhaben der Bundesländer geht der Ausbau zu schnell. So landen wir statt bei 35 Prozent 2020 bei 60 Prozent erneuerbaren Energien.“

Wird das Ziel von 35 Prozent Öko-Strom in 2020 erreicht, erwartet die dena einen Strompreisanstieg von 20 Prozent für die Verbraucher. Bleibt es beim jetzigen Tempo des Ausbaus, könnte der Preis sogar um 30 bis 40 Prozent steigen.

An der Befreiung energieintensiver Unternehmen von den Netznutzungskosten hält der dena-Chef fest: „Die energieintensive Stahl- und Aluminiumindustrie muss wegen des internationalen Wettbewerbs befreit bleiben. Die Befreiung für energieintensive Betriebe muss allerdings an den Einsatz umweltschonender Maschinen gekoppelt werden.“

Weitere interessante Artikel

Unterstützen durch teilen: Sie können unsere Arbeit ganz einfach unterstützen indem Sie diesen Artikel auf einer der folgenden Social Media Plattformen teilen. Jeder geteilte Artikel hilft uns. Dankeschön!
Google+ Xing

© dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

URL zum Artikel: newsburger.de/dena-chef-warnt-vor-zu-schnellem-ausbau-56238.html

Weitere Nachrichten

Kaiser’s Tengelmann AG

Kaiser’s Tengelmann AG © Okfm / CC BY-SA 3.0

Verbraucher Kartellamt erwartet nach Tengelmann-Verkauf steigende Preise

Der Präsident des Bundeskartellamtes, Andreas Mundt, erwartet steigende Preise, nachdem Edeka nun Kaiser's Tengelmann übernimmt. "Die vier Handelsketten ...

E.ON Ruhrgas-Zentrale Essen

© Wiki05 / Public Domain

Sparprogramm "Phoenix" Eon-Chef kündigt Stellenabbau an – vor allem in Essen

Der Energiekonzern Eon will zahlreiche Arbeitsplätze in der Verwaltung abbauen. "Eon wird dezentraler. Das heißt, dass vor allem in der zentralen ...

Sigmar Gabriel SPD 2015

© A.Savin / CC BY-SA 3.0

Bürokratiekosten Gabriel will Unternehmen um 3,9 Milliarden Euro entlasten

Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) plant, Unternehmen bei Bürokratiekosten um 3,9 Milliarden Euro pro Jahr zu entlasten. "Mit der Reform der ...

Weitere Schlagzeilen