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Defizit im Kernhaushalt des Bundes deutlich gestiegen

Wiesbaden – Der Kernhaushalt des Bundes hat in den ersten drei Quartalen 2010 ein beträchtliches kassenmäßiges Finanzierungsdefizit von 49,4 Milliarden Euro verzeichnet. Das teilte das Statistische Bundesamt nach vorläufigen Ergebnissen der vierteljährlichen Kassenstatistik zu den Kernhaushalten des Bundes und der Länder am Dienstag mit.

Das Defizit des Bundes lag mit einer Zunahme um 16,1 Milliarden Euro deutlich über dem der ersten drei Quartale 2009. Ursachen sind deutlich gestiegene Ausgaben bei gleichzeitig gesunkenen Einnahmen. In den ersten drei Quartalen 2010 stiegen die Ausgaben im Kernhaushalt des Bundes gegenüber den ersten drei Quartalen des Vorjahres um 14,0 Milliarden auf 253,0 Milliarden Euro. Die Einnahmen hingegen sanken um 2,1 Milliarden auf 203,5 Milliarden Euro.

Anders als beim Bund reduzierte sich das Finanzierungsdefizit in den Kernhaushalten der Länder in den ersten drei Quartalen 2010 deutlich. Es belief sich in den ersten drei Quartalen 2010 auf 17,0 Milliarden Euro, das sind 4,7 Milliarden Euro weniger als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum.

14.12.2010 © dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

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