Nachrichten und Schlagzeilen aus aller Welt - Wirtschaft - newsburger.de

Explosion der "Deepwater Horizon"

© über dts Nachrichtenagentur

26.07.2013

"Deepwater Horizon"-Prozess Halliburton gesteht Vernichtung von Beweisen

Halliburton werde bei einem Verfahren auf schuldig plädieren.

Washington – Der Ölkonzern Halliburton hat im Verfahren um die Explosion der Bohrplattform „Deepwater Horizon“ im Jahr 2010 im Golf von Mexiko nach Angaben des US-Justizministeriums die Vernichtung von Beweismitteln eingestanden. Halliburton habe demnach zugesagt, bei einem geplanten Verfahren auf schuldig zu plädieren. Der Konzern werde eine Strafe von 200.000 Dollar zahlen und habe zudem 55 Millionen Dollar an die National Fish and Wildlife Foundation gespendet.

Die Beweise wären für das Verfahren gegen den Betreiber der Plattform, den britischen Ölkonzern BP, relevant gewesen. Halliburton hatte die Zementmischung hergestellt, die als Deckel für das Bohrloch diente. Der Konzern hatte in der Folge Computeranalysen vernichtet, die Aufschluss über den genauen Hergang am Grund des Bohrloches hätten geben können.

Die Ölplattform „Deepwater Horizon“, die Transocean vom britischen Ölkonzern BP geleast hatte, war am 20. April 2010 explodiert und zwei Tage später gesunken. Dabei kamen elf Arbeiter ums Leben.

Nach dem Untergang der Bohrinsel waren rund 780 Millionen Liter Öl in den Golf von Mexiko geflossen. Der Vorfall gilt als die schlimmste Ölpest aller Zeiten.

Weitere interessante Artikel

Unterstützen durch teilen: Sie können unsere Arbeit ganz einfach unterstützen indem Sie diesen Artikel auf einer der folgenden Social Media Plattformen teilen. Jeder geteilte Artikel hilft uns. Dankeschön!
Google+ Xing

© dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

URL zum Artikel: newsburger.de/deepwater-horizon-prozess-halliburton-gesteht-vernichtung-von-beweisen-64194.html

Weitere Nachrichten

Donald Trump 2015

© Gage Skidmore / CC BY-SA 3.0

Arbeitgeberpräsident Arndt Kirchhoff Wir machen keine Pfötchen vor Trump

Der Arbeitgeberfunktionär und Unternehmer Arndt Kirchhoff, sieht "ein bisschen verwirrt" aber gelassen auf das Verhalten des neuen US-Präsidenten. "Die ...

Kaiser’s Tengelmann AG

Kaiser’s Tengelmann AG © Okfm / CC BY-SA 3.0

Verbraucher Kartellamt erwartet nach Tengelmann-Verkauf steigende Preise

Der Präsident des Bundeskartellamtes, Andreas Mundt, erwartet steigende Preise, nachdem Edeka nun Kaiser's Tengelmann übernimmt. "Die vier Handelsketten ...

E.ON Ruhrgas-Zentrale Essen

© Wiki05 / Public Domain

Sparprogramm "Phoenix" Eon-Chef kündigt Stellenabbau an – vor allem in Essen

Der Energiekonzern Eon will zahlreiche Arbeitsplätze in der Verwaltung abbauen. "Eon wird dezentraler. Das heißt, dass vor allem in der zentralen ...

Weitere Schlagzeilen