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De Maizière schließt Kampfeinsatz aus

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10.02.2013

Militäreinsatz in Mali De Maizière schließt Kampfeinsatz aus

Anders als in Afghanistan sollen die Sicherheitskräfte früh gestärkt werden.

Berlin – Bundesverteidigungsminister Thomas de Maizière schließt einen Kampfeinsatz der Bundeswehr in Mali aus. Im „Tagesspiegel am Sonntag“ ließ es der CDU-Politiker aber offen, wie lange der internationale Einsatz dauern wird. „Niemand kann heute sagen, ob der Einsatz in Mali ein, zwei oder drei Jahre dauern wird und welche Anforderungen die Lage in zwei Jahren stellt.“ Das Ziel sei, dass das ganze Land auf Dauer unter malischer Führung gehalten werden könne. Deutschland beteiligt sich an dem Einsatz gegen islamistische Aufständische mit Militärausbildern, Sanitätssoldaten sowie Transport- und Tankflugzeugen.

Anders als in Afghanistan sollten die eigenen Sicherheitskräfte in Mali früh gestärkt werden. In Afghanistan sei damit erst spät begonnen worden, sagte der Minister. Einen Kampfeinsatz auszuschließen sei auch deshalb richtig, weil ausländische Kampfeinsätze von der Bevölkerung schnell als Besatzung gesehen werden könnten. Auch dies gehöre zu den Lehren aus Afghanistan, die beherzigt werden sollten, sagte de Maizière.

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