Nachrichten und Schlagzeilen aus aller Welt newsburger.de

12.08.2010

DDR Mehr Opfer durch Stacheldraht und Mauer als bekannt

Berlin – Der Leiter des Forschungsverbundes SED-Staat an der Freien Universität Berlin, Klaus Schroeder, geht davon aus, dass die Zahl der Toten, die auf der Flucht aus der DDR gewaltsam ums Leben kamen, noch stark nach oben korrigiert werden muss.

„Die Opfer, die über Drittländer wie Bulgarien oder Jugoslawien geflohen sind, sind kaum erforscht“, sagte er der „Mitteldeutschen Zeitung“. „Da könnten noch bis zu hundert dazu kommen. Das wurde völlig kaschiert. Die wurden vor Ort verscharrt – und fertig.“ Schroeder rechnet „mit insgesamt 1.000 Opfern. Es sind mehr als die, die offiziell bekannt sind.“

Die „Zentrale Ermittlungsstelle Regierungs- und Vereinigungskriminalität“ in Salzgitter kam auf 872 Maueropfer. In der Nacht des 13. August 1961 hatte die DDR mit dem Bau der Berliner Mauer begonnen.

Weitere interessante Artikel

Unterstützen durch teilen: Sie können unsere Arbeit ganz einfach unterstützen indem Sie diesen Artikel auf einer der folgenden Social Media Plattformen teilen. Jeder geteilte Artikel hilft uns. Dankeschön!
Google+

© dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

URL zum Artikel: newsburger.de/ddr-mehr-opfer-durch-stacheldraht-und-mauer-als-bekannt-12926.html

Weitere Nachrichten

Christian Lindner FDP 2013

© Gerd Seidel (Rob Irgendwer) / CC BY-SA 3.0

FDP Lindner schlägt Elite-Gymnasien für Problemviertel vor

Der FDP-Vorsitzende Christian Lindner hat zur Bekämpfung der Bildungsarmut als konkrete Maßnahme Elite-Gymnasien für Problemviertel vorgeschlagen. "In 30 ...

Krankenzimmer Krankenhaus

© Tomasz Sienicki / gemeinfrei

Beschluss CDU will Kliniken nach Qualität bezahlen

Die CDU will die Bezahlung deutscher Krankenhäuser von Menge auf Qualität umstellen. Das geht aus einem Beschluss des CDU-Bundesfachausschusses Gesundheit ...

Ralf Jäger SPD

© SPD-Landtagsfraktion NRW / gemeinfrei

Bericht Immer mehr Klagen gegen neues NRW-Beamtenrecht

69 Beamte des Landes NRW sind bislang juristisch gegen die neue Dienstrechtsreform vorgegangen. Das geht aus einem neuen Bericht von NRW-Innenminister Ralf ...

Weitere Schlagzeilen