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DDR-Bürgerrechtler betonen ihre Distanz zu Gauck

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09.03.2012

Gauck-Nominierung DDR-Bürgerrechtler betonen ihre Distanz zu Gauck

Erklärung von elf Mitgliedern kirchlicher Friedens-, Umwelt- und Menschenrechtsgruppen.

Berlin – Frühere DDR-Bürgerrechtler ziehen die Eignung Joachim Gaucks für das Amt des Bundespräsidenten in Zweifel. Gauck werde die Kompetenz für das Präsidentenamt mit Blick auf sein Leben in der DDR zugesprochen, schrieben elf Mitglieder kirchlicher Friedens-, Umwelt- und Menschenrechtsgruppen in einer vom Berliner „Tagesspiegel“ veröffentlichten Erklärung. Gauck sei in der DDR aber nur vom Mangel an Freiheit geprägt worden, nicht jedoch vom Kampf für deren Durchsetzung.

Die Erklärung wurde unter anderem von dem Wittenberger Theologen Friedrich Schorlemmer und dem einstigen Erfurter Propst Heino Falcke unterschrieben. Gauck gehe es um die Selbstermächtigung des Einzelnen, den Unterzeichnern sei es schon in der DDR um die Freiheit aller gegangen, hieß es weiter.

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