newsburger.de Nachrichten aus aller Welt

DB Energie muss Netzentgelte für Bahnstrom genehmigen lassen
© dts Nachrichtenagentur

DB Energie muss Netzentgelte für Bahnstrom genehmigen lassen

Frankfurt am Main – Die DB Energie muss ihre Preise für die Durchleitung von Strom durch ihr Bahnstrom-Fernleitungsnetz von der Bundesnetzagentur genehmigen lassen. Das hat jetzt der Bundesgerichtshof (BGH) in letzter Instanz entschieden. Damit hat der BGH die Auffassung des Oberlandesgerichtes (OLG) Düsseldorf bestätigt, wonach die Bundesnetzagentur für die Kontrolle der Entgeltberechnung der Bahnstrom-Fernleitungsnetze nach dem Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) zuständig ist. Vorausgegangen war ein Beschluss der Bundesnetzagentur, der die DB Energie GmbH verpflichtet eine Genehmigung für die auf ihrer Internetseite veröffentlichten Netzentgelte einzuholen und einen entsprechenden Antrag auf Genehmigung der Netzentgelte zu stellen.

Zurzeit haben Eisenbahnverkehrsunternehmen zwei Möglichkeiten, den zum Betrieb ihrer Züge notwendigen Bahnstrom zu erhalten. Mit der sogenannten Bahnstrom-Vollversorgung liefert die DB Energie GmbH dem Eisenbahnverkehrsunternehmen den 16,7 Hz-Bahnstrom unter Nutzung ihrer Bahnstrom-Fernleitungen als fertiges Endprodukt. Alternativ kann ein Eisenbahnverkehrsunternehmen den erforderlichen Bahnstrom von einem anderen Lieferanten beziehen. Dieser „Fremdstrom“ wird durch das Bahnstrom-Fernleitungsnetz der DB Energie GmbH zur Oberleitung an der Schiene, dem sogenannten Fahrdraht, durchgeleitet.

„Mit der Entscheidung des BGH ist nun klar, dass das Bahnstrom-Fernleitungsnetz als Energieversorgungsnetz der Entgeltgenehmigungspflicht des EnWG und damit einer am Effizienzmaßstab orientierten Kostenprüfung unterliegt. Die DB Energie GmbH muss uns jetzt ihre Netzentgelte zur Prüfung und Genehmigung vorlegen“, erklärte Matthias Kurth, Präsident der Bundesnetzagentur.

10.11.2010 © dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

Weitere Meldungen

Bauwirtschaft Tarifverhandlungen werden vertagt

Die Lohn- und Gehaltstarifverhandlungen für die rund 890.000 Beschäftigten im Bauhauptgewerbe wurden vertagt. In der rund 10stündigen Verhandlung ist es unter anderem gelungen, sich auf einen Fahrplan für die weiteren Verhandlungen zu verständigen. ...

Thomas-Cook-Pleite Staat kommt billiger davon als gedacht

Die Entschädigungen für Kunden des insolventen Reiseveranstalters Thomas Cook kosten den Staat deutlich weniger als erwartet. Statt der von Bundesjustizministerin Christine Lambrecht (SPD) geschätzten 225 Millionen Euro hat das Thomas Cook Bundportal, das für die ...

Bauernprotest droht Abschlussbericht erzürnt Landwirte

ZDK Verbot von Verbrennungsmotoren ab 2035 ist der falsche Weg

E-Fahrzeuge ZDK begrüßt Verlängerung der Innovationsprämie

DB Cargo-Chefin Nikutta China-Geschäft boomt wie nie

Willkommen im Club! Die Zusatzangebote der großen Online-Shops

Gewerkschaft Deutscher Lokführer GDL-Chef Weselsky für Personalabbau bei der Bahn

Hartges „Das ist kein Öffnungs-, sondern ein Schließungsplan“

Nachtzug-Geschäft Deutsche Bahn kauft keine neuen Schlafwagen

Autoexperte Das Apple-Auto wird es nicht geben

Corona-Pandemie Krankenhausärzte warnen vor Kliniksterben

Bericht Beschwerden über Airlines erreichen Rekordniveau

Schleppende Versorgung Wachsende Kritik an Corona-Impfstoffherstellern

Handelsverband Lockdown „Katastrophe“ für den niedersächsischen Handel

Corona-Pleiten 60 Prozent mehr Insolvenzgeld überwiesen als im Vorjahreszeitraum

Nah- und Fernverkehr Mehr als ein Drittel aller Bahnsteige der Bahn nicht barrierefrei

Coronavirus GDL-Chef Weselsky fordert Impfvorrang für Bahnbeschäftigte

SPD Fraktionschef fordert Staatseinstieg bei Thyssenkrupp

Gastronomie Aus Novemberhilfen müssen Winterhilfen werden

« Vorheriger ArtikelNächster Artikel »