Nachrichten und Schlagzeilen aus aller Welt newsburger.de

07.02.2010

Dax-Konzerne schaffen 2010 kaum neue Stellen

Berlin – Die größten börsennotierten Unternehmen in Deutschland wollen in diesem Jahr kaum neue Stellen schaffen. Dies ergab eine aktuelle Umfrage des Nachrichtenmagazins „Focus“ unter allen Dax-30-Konzernen. Neun der befragten Unternehmen zeigten sich überzeugt, dass sie in Deutschland Arbeitsplätze abbauen werden: BASF, Commerzbank, Deutsche Post/DHL, Henkel, Merck, Münchener Rück, Salzgitter, Siemens und ThyssenKrupp. Sie schließen Werke, besetzen Posten nicht neu oder haben einen Einstellungsstopp verhängt.

Nur drei Unternehmen (Fresenius, Fresenius Medical Care und RWE) gaben an, dass sie ihre Belegschaften ausbauen wollen. Acht Konzerne planten, ihren Personalstand in Deutschland zumindest konstant zu halten. Die übrigen ließen die Entwicklung offen oder machten keine Angaben. Auch Kurzarbeit ist demnach noch weit verbreitet: Zwölf Konzerne hätten für Teile ihrer Belegschaften die Arbeitszeit reduziert. Trotz ihrer zurückhaltenden Beschäftigungspläne halten die meisten Dax-Konzerne aber an ihren Nachwuchsprogrammen fest. Gesucht sind neben Ingenieuren vor allem Natur- und Wirtschaftswissenschaftler.

Weitere interessante Artikel

Unterstützen durch teilen: Sie können unsere Arbeit ganz einfach unterstützen indem Sie diesen Artikel auf einer der folgenden Social Media Plattformen teilen. Jeder geteilte Artikel hilft uns. Dankeschön!
Google+

© dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

URL zum Artikel: newsburger.de/dax-konzerne-schaffen-2010-kaum-neue-stellen-6756.html

Weitere Nachrichten

Mahmur Flüchtlingsanlage

© homeros / 123RF Lizenzfreie Bilder

Ex-Lageso-Chef „Wir brauchen für jeden Flüchtling einen Lotsen“

Der ehemalige McKinsey-Berater und frühere Chef des Berliner Landesamts für Gesundheit und Soziales (Lageso), Sebastian Muschter, warnt vor einem Scheitern ...

Nadja abd el Farrag 2013

© 9EkieraM1 / CC BY-SA 3.0

Nadja Abd el Farrag „Ich bin enttäuscht von Herrn Zwegat“

Er sollte ihr aus der finanziellen Misere helfen, aber die Bemühungen von Peter Zwegat (66) haben laut Nadja ab del Farrag (51) zu kaum etwas geführt. ...

NPD Kundgebung Wuerzburg

© Christian Horvat / CC BY-SA 3.0

NPD-Verbot Lammert begrüßt Bedeutung der Karlsruher Entscheidung

Bundestagspräsident Norbert Lammert hat die politische Bedeutung der Karlsruher NPD-Entscheidung hervorgehoben. "Ich begrüße, dass das ...

Weitere Schlagzeilen