Nachrichten und Schlagzeilen aus aller Welt - Panorama - newsburger.de

David Fincher

© Elen Nivrae from Paris, France / CC BY 2.0

02.10.2014

David Fincher Filme müssen Narben auf der Seele hinterlassen

Belanglose Popcorn-Unterhaltung sei ihm ein Graus.

Los Angeles – Nach Ansicht von US-Regisseur David Fincher müssen Filme eine Spur oder „am besten gleich eine Narbe auf der Seele hinterlassen“. Seit der 52-Jährige zum Beispiel 1975 Steven Spielbergs „Der weiße Hai“ sah, sei er nie mehr im Meer geschwommen, sagte Fincher im Interview mit der „Frankfurter Rundschau“. „Das ist mein voller Ernst. Der Film geht mir noch heute nach.“

Belanglose Popcorn-Unterhaltung sei ihm hingegen ein Graus. „Ich liebe stringente Filme, die nicht herumeiern, sondern den Zuschauer bei der Stange halten. Und es ist immer sehr wichtig, den richtigen Ton zu finden, die Stimmung, die den Film definiert“, so der Regisseur, der in der Filmbranche den Ruf eines Perfektionisten genießt.

„Ich weiß, ich habe diese Reputation, auch mal 100 Takes zu drehen. Aber das mache ich nicht, um die Schauspieler zu quälen, sondern um das Beste aus ihnen herauszuholen.“ In dieser Hinsicht sei er kompromisslos.

Aktuell ist Finchers Verfilmung von Gillian Flynns Bestseller „Gone Girl – Das perfekte Opfer“ in den Kinos zu sehen.

Weitere interessante Artikel

Unterstützen durch teilen: Sie können unsere Arbeit ganz einfach unterstützen indem Sie diesen Artikel auf einer der folgenden Social Media Plattformen teilen. Jeder geteilte Artikel hilft uns. Dankeschön!
Google+

© dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

URL zum Artikel: newsburger.de/david-fincher-filme-muessen-narben-auf-der-seele-hinterlassen-72973.html

Weitere Nachrichten

Hermann Gröhe CDU 2014

© J.-H. Janßen / CC BY-SA 3.0

Behandlungen im Ausland Krankenkassen könnten 18 Milliarden sparen

328 Milliarden kosten deutsche Patienten pro Jahr - Tendenz steigend. Eine Studie zeigt: Die Krankenkassen könnten 18 Milliarden Euro sparen, wenn sie ...

Rainer Wendt

© Hobbes1500 / CC BY-SA 3.0

Polizeigewerkschafts-Chef Wendt „Ich will die AfD klein halten“

Der Chef der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG), Rainer Wendt, wehrt sich gegen Vorwürfe, die Polizei würde von rechtem Gedankengut unterwandert. "In ...

Polizei

© ank / newsburger.de

Getöteter Fünfjähriger in Viersen Jugendamt soll von Problemen in Familie gewusst haben

Im Fall des in Viersen gewaltsam ums Leben gekommenen Luca war den Behörden offenbar schon länger bekannt, dass es Probleme in der Familie des ...

Weitere Schlagzeilen