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29.11.2009

Datenschützer der Länder unterstützen Verleger im Kampf gegen Google Street View

Ingolstadt – Der Ingolstädter Verleger Georg Schäff („Donaukurier“) erhält in seinem Kampf gegen Google Street View Unterstützung von den deutschen Datenschützern. Wie das Nachrichtenmagazin „Focus“ berichtet, erörterten die Datenschutz-Experten der Länder bei ihrer jüngsten Sitzung die Gutachten, mit denen Schäff die Rechtmäßigkeit von Googles Foto-Erfassung deutscher Städte in Zweifel zieht. Wie der Landesdatenschutz-Beauftragte Mecklenburg-Vorpommerns, Karsten Neumann, versicherte, unterstütze man „jede Initiative, um eine gerichtliche Klärung zu erreichen. Diese Debatte um Street View ist so weitreichend, da sollte die Öffentlichkeit aufgerüttelt werden“. Seit Juli 2008 erfasst Google für seinen Dienst Street View die Straßenzüge deutscher Städte. Gesichter und Autokennzeichen werden automatisiert unkenntlich gemacht. Dennoch bezeichnete der „Donaukurier“ die Erfassung als „Angriff auf die Privatsphäre“ und nennt Google eine „gewaltige, anonyme Maschine“, die sich selbst „mit einem fast schon religiös anmutenden Mantel der Unschuld“ bedecke.

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© dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

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