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24.10.2009

Datei-Suchprogramme im COMPUTERBILD-Test

(openPR) – Es ist wie mit der Stecknadel im Heuhaufen: Wer als PC-Nutzer unter Tausenden von Dokumenten, Fotos, MP3s, Videos und E-Mails eine ganz bestimmte Datei oder Informationen sucht, verschwendet damit oft viel Zeit – und gibt manchmal entnervt auf. Weil auf den Festplatten mit der Zeit riesige Datenberge liegen, sind intelligente Suchfunktionen notwendig. Spezielle Datei-Suchprogramme versprechen Hilfe. COMPUTERBILD verglich vier Gratis-Programme mit den Suchfunktionen von Windows XP, Vista und Windows 7 (Heft 23/2009, ab Montag im Handel).

Egal ob Suchprogramm oder integrierte Windows-Suchfunktion: Beide durchforsten zunächst die Festplatte und erstellen eine Datenbank, den sogenannten Index. Die meisten Programme machen dabei keinen Unterschied zwischen eingebauter und externer Festplatte, einige erfassen sogar eingelegte CDs und DVDs. Vorteil: Die Suche funktioniert auch dann, wenn die Speichermedien nicht angeschlossen oder eingelegt sind. Nach der Indexerstellung ist eine richtige Volltextsuche aktiv. Denn im Index sind nicht nur Dateinamen abgelegt, sondern auch die Inhalte von Dokumenten, E-Mails und etwa Zusatzinformationen zu Musikstücken, wie Album und Interpret. Gibt der Nutzer ein Stichwort in den Suchschlitz des Programms ein, erscheinen in Sekundenschnelle in einer Ergebnisliste alle Fundstellen mit dem gesuchten Begriff sortiert nach Dateitypen und Speicherorten.

Das erstmalige Erstellen des Index braucht allerdings Zeit. Einsame Spitze ist dabei das Betriebssystem Windows 7: Für die rund 22.000 Testdateien benötigte es nur rund 12 Minuten. Das Programm A-Z Finder, COMPUTERBILD-Testsieger bei den kostenlosen Suchhelfern, brauchte 20 Minuten. Dafür nimmt das Programm im Gegensatz zu Windows 7 auch den Inhalt komprimierter Dateien, etwa im ZIP- oder RAR-Format im Index auf. Viel Geduld ist mit Hulbee Desktop erforderlich: Mit 46 Minuten dauerte die Erstellung des Suchindex extrem lang.

Fazit: Wer Dateien und Informationen mit Windows 7 sucht, kann auf ein separates Suchprogramm verzichten. Die Suchfunktion des Betriebssystems schneidet so gut ab wie beim A-Z Finder. Auch die eingebaute Suche von Windows Vista reicht meist aus. Schade: Das eigentlich gute Programm von Copernic verspielte den Testsieg wegen nerviger Werbeanzeigen, die teilweise sogar zu Internetseiten mit Schadprogrammen führten. Testergebnis: „mangelhaft“.

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