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Daniela Schadt

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20.12.2014

Daniela Schadt Über Weihnachten „einfach mal offline“ sein

„Viel Zeit mit der Familie und Freunden verbringen.“

Berlin – Die Lebensgefährtin von Bundespräsident Joachim Gauck, Daniela Schadt, rät den Bundesbürgern zur Internet-Abstinenz über die Weihnachtsfeiertage: „Viel Zeit mit der Familie und Freunden verbringen, die besinnlichen Tage genießen und über die Feiertage einfach mal offline sein“, sagte Schadt im Gespräch mit „Bild“ auf die Frage nach ihren Tipps für Weihnachten.

Sie und Bundespräsident Gauck feierten „ganz traditionell“ in Berlin. „Wir haben einen schönen großen Baum, der am Morgen des 24. Dezember geschmückt wird“, so Schadt. „Am Nachmittag geht es in die Kirche“, sagte die First Lady weiter. „Und natürlich singen wir auch Weihnachtslieder.“

Als besonders prägendes Erlebnis aus ihrer Tätigkeit als Schirmherrin von Unicef, der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung und des Müttergenesungswerks schildert Schadt rückblickend den Besuch eines Flüchtlingswerks in Jordanien. „Dort hat mir ein Mädchen erzählt, wie schön es wäre, wenn sie in ihrem Container nachts Strom hätten. Warum? Dieses Mädchen ist zuckerkrank und muss sich nachts selber im Stockdunkeln eine Insulinspritze setzen“, berichtete Schadt.

Der sehr starke Kontrast zum eigenen Leben könne sie an die „eigenen Grenzen bringen“, so die Lebensgefährtin des Bundespräsidenten weiter. „Manche Eindrücke halten sehr lange an und wirken noch lange nach“, sagte Schadt zu „Bild“.

In der Debatte um Flüchtlinge in Deutschland will sie für mehr Akzeptanz werben. „Ich möchte unseren Mitbürgern gerne noch näher bringen, dass die Menschen ihre Heimat nicht freiwillig verlassen, sondern auf der Flucht vor Gewalt, Krieg und Tod sind“, erklärte sie.

Angesichts der Pegida-Proteste in Dresden sei sie „besorgt, auch darüber dass es aus dem Blick geraten könnte, dass Menschen mit und ohne Migrationshintergrund in den meisten Bereichen problemlos und gut zusammenleben“.

„Zwar gibt es auch Probleme und die müssen angegangen werden, aber es wäre zutiefst ungerecht, dafür alle Menschen mit ausländischen Wurzeln, die hier friedliebend und rechtstreu leben, haftbar zu machen“, sagte Schadt der Zeitung.

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