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Checkpoint in Syrien

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29.06.2013

"Grünhelme e.V." Drei Deutsche in Syrien entführt

Nothelfer seit fast sieben Wochen verschollen.

Damaskus/Berlin – Drei deutsche Nothelfer der Organisation „Grünhelme“ sind in Nordsyrien verschleppt worden und seit fast sieben Wochen verschollen. Bereits in der Nacht zum 15. Mai wurden sie aus ihrem Haus im Ort Harim nahe der türkischen Grenze entführt, wo sie am Aufbau eines Krankenhauses arbeiteten, berichtet der „Spiegel“ in seiner am Montag erscheinenden Ausgabe.

Man sei bislang nicht an die Öffentlichkeit gegangen, so Grünhelm-Gründer Rupert Neudeck, „weil wir hofften, unsere Mitarbeiter zu finden und freizubekommen“. Doch die wochenlange Suche syrischer Mitarbeiter und örtlicher Rebellengruppen blieb ergebnislos, von den dreien fehlt weiterhin jede Spur.

Die Nothelfer von „Grünhelme e.V.“ sind seit September 2012 in Teilen Nordsyriens aktiv, aus denen Rebellen die Truppen des Regimes vertrieben haben, um in den verwüsteten Orten Schulen, Krankenhäuser und Kindergärten wieder aufzubauen.

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