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Däke fordert Erhöhung

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24.02.2012

Pendlerpauschale Däke fordert Erhöhung

Kosten auf etwa eine Milliarde Euro beziffert.

Passau – Der Präsident des Bundes der Steuerzahler, Karl Heinz Däke, setzt sich angesichts der hohen Spritpreise für eine Erhöhung der Pendlerpauschale ein. „Die Benzinpreise sind seit 2004 um ein Drittel gestiegen“, sagte Däke der „Passauer Neuen Presse“. Die Pendlerpauschale sollte entsprechend von 30 auf 40 Cent erhöht werden. Die Kosten würden sich auf etwa eine Milliarde Euro belaufen. Der Staat profitiere auf der anderen Seite durch höhere Mehrwertsteuereinnahmen von den gestiegenen Benzinpreisen, sagte Däke. Von den Mehreinnahmen des Staates müssten die Bürger direkt über Steuersenkungen profitieren.

Angesichts der nicht mehr so üppig sprudelnden Steuereinnahmen warnte aber auch Däke, dass „der Bund die Ausgaben im Griff halten muss“. Die Koalition sollte ihre früheren Sparvorschläge umsetzen – Mehrausgaben für eine Zuschussrente oder die steuerliche Förderung einer Pflegeversicherung hält Däke deshalb für den falschen Weg. „Der Bundesfinanzminister muss sich den Begehrlichkeiten der Ressorts entgegenstellen“, forderte Däke.

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